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Jugendzentrum: Frist ist abgelaufen

Waren.Jetzt wird es ernst. Bis Freitagabend hatten die beiden Warener Architekten Thomas Kisse und Christian Klein Zeit, die Feinkonzeptionen für ihre Entwürfe eines Jugendzentrums abzuliefern. Wie der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Jugendzentrum der Warener Stadtvertretung, René Drühl (CDU), sagte, hätte Christian Klein sein Konzept bereits abgegeben. Das sieht einen Neubau, möglicherweise auf dem Gelände neben dem alten Aquarium vor: Ein dreigeschossiges Gebäude mit rund 800 Quadratmetern Nutzfläche, einer stählernen Stadtsilhouette am Eingang und einem steinernen Segel davor. Die möglichen Kosten bezifferte der Architekt auf 2,3 Millionen Euro. Kisse plant hingegen den Ausbau des alten KIB-Gebäudes in der Teterower Straße. Hier ließe sich, in der bestehenden Hülle, eine privat betriebene Diskothek von einem gemeinnützigen Jugendzentrum gut trennen.
Wie Drühl sagte, wolle die Arbeitsgruppe jetzt in Sachen Jugendzentrum für Waren nichts mehr anbrennen lassen, da die Zeit dränge. Die Vorschläge der Planer gehen in die Fraktionen der Stadtvertretung und die soll gleich nach der Sommerpause ihr Okay für einen der beiden Entwürfe gegeben.thb

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