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Mehrheit ist gegen Abschottung

Im Stundentakt können Boote auch in diesem Sommer durch die Baustelle der Malchower Drehbrücke tuckern.  FOTO: Petra Konermann
Im Stundentakt können Boote auch in diesem Sommer durch die Baustelle der Malchower Drehbrücke tuckern. FOTO: Petra Konermann

Malchow.Dieses Ergebnis spricht eine deutliche Sprache: Die Mehrheit der 333 Leser, die sich an der aktuellen Online-Umfrage der Müritz-Zeitung beteiligt haben, spricht sich gegen die neue Poller-Anlage in Malchow aus. 74 Prozent sagen Nein zur geplanten zeitweisen Abriegelung der Insel, 26 Prozent setzen auf nächtliche Ruhe in Malchows Altstadt. Fakt ist, dass ein Teil der automatischen Poller-Anlage bereits in Betrieb ist. Sie dient in der Kirchenstraße zur Absicherung der Baustelle an der Drehbrücke. „Die Baufirmen kommen mit der Anlage gut zurecht“, erklärte Malchows Bürgermeister Joachim Stein (Grüne) bereits. Er will sich in der kommenden Woche erneut den Bürgern stellen. In einer zweiten Einwohnerversammlung soll das Thema Poller für die Insel erneut diskutiert werden. Dabei bekommen die Malchower am Mittwoch, 19. Juni, um 19 Uhr in der „Werleburg“ Einblick in die Änderungen, die in der ersten Einwohnerversammlung drei Wochen zuvor von den Bürgern gefordert worden waren. Ob und in welcher Form die entsprechende „Poller-Satzung“ beschlossen wird, das wird sich erst im September erweisen. Dann steht die Satzung auf der Tagesordnung der Malchower Stadtvertretung.pek

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