
| Auto/Kfz |
von Silke Voß
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Die Preistafeln an den Tankstellen müssen gar nicht erst auf 1,99 klettern – auch bei 1,69 Super, am Mittwoch in der Region gesichtet, sind viele auf 180. Taxiunternehmer Matthias Kanwischer aus Waren: „Es geht so eigentlich nicht mehr weiter“, findet er. „Die Preise klettern unaufhörlich, aber wir bekommen nicht mehr. Das geht alles von unserem Gewinn ab.“ Der Staat tue nichts dazu, die Steuern zu senken, im Gegenteil – er verdiene ja dran. Mehr als unverständlich sei es da, dass der abgetretene Bundespräsident auf der anderen Seite seine 200 000 Euro Ehren-Sold bekommen soll. Bald gäbe es nur noch reich und reich.
Ähnlich Taxiunternehmer Burkhard Klug. „Mir fehlen die Worte.“ Einige findet er denn aber doch: Das fehlt uns letztlich in der Tasche. Denn weder die Taxipreise steigen, noch geben die Krankenkassen für die Fahrten mehr dazu.“ Aber ja, tun könne man da gar nichts. Betroffen sind auch die Spediteure. Die Spedition Friedhelm Burg etwa. Das Röbeler Unternehmen existiere zwar seit 25 Jahren, aber so teuer wie jetzt war es noch nie. Preiserhöhungen müsse es dann auf die Kunden in der Baubranche umwälzen, das könne man aber „dem festen Kundenkreis, der weiß, dass wir gute Arbeit tun, immer noch plausibel machen“. Nun hieße es: Augen offen halten, immer den optimalen Fahrt-Weg nehmen.
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