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Ohne Bienen keine Menschen mehr

VonThomas Beigang

Wir sollten froh sein, das es Bienen gibt – trotz mancher Stiche.
Waren.Schon der berühmte Forscher Albert Einstein wusste, „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Aber warum ist das so?
Nicht nur wegen dem Honig können wir ohne Bienen nicht leben. Die Insekten haben eine wichtige Aufgabe in der Natur zu erledigen. Bienen fliegen Blüten an, um Nektar zu sammeln. Dabei bestäuben sie die Blüten. Für die Natur sind die Bienen hauptsächlich deshalb so wichtig, weil sie ungeheure Mengen an Pflanzen bestäuben können.
Von den heimischen Nutz- und Wildpflanzen sind ungefähr 80 Prozent darauf angewiesen, von Bienen bestäubt zu werden. Mit anderen Worten: keine Bienen, keine Pflanzen, keine Erträge. Der Mitarbeiter im Warener Müritzeum, Frank Seemann, hat von einer ungeheuren Zahl gelesen: „Ein kluger Mensch hat einmal ausgerechnet, dass weltweit jedes Jahr ohne Bienen Ernten im Wert von rund 153 Milliarden Euro wegfallen würden.“
Allerdings wird dies durch Monokulturen in der Landwirtschaft immer schwieriger und so werden die Lebensbedingungen für Bienen schlechter. Der Einsatz der Imker nützt nichts mehr, wenn die Bienen zu wenig Pflanzen vorfinden, an denen sie Nektar sammeln können.

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beigang@nordkurier.de

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