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Polizei kontrolliert rasende Brummis

waren. In Anrufen bei der Müritz-Zeitung beklagen sich Leser darüber, dass schwere Lkw trotz der seit Wochen in der Nacht geltenden Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde entlang der Bundesstraße 192 in Waren häufig mit rasantem Tempo durch die Stadt „rasen“. Die Polizei müsste, so heißt es immer wieder, häufiger oder regelmäßig kontrollieren, damit sich das bei den Lkw-Fahrern herumspricht und diese das Tempo drosseln.
Jens Fischler, Leiter des Polizeihauptreviers in Waren, wehrt sich gegen die Vorwürfe der Untätigkeit: „Wir haben schon einige Male die Geschwindigkeit der Lkw-Fahrer in der Nacht gemessen.“ Bei der ersten Kontrolle, die der Orientierung diente und bei der entdeckte Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht sanktioniert wurden, habe man lediglich zwei „Brummis“ erwischt, die zu schnell fuhren. Bei einer Geschwindigkeitsmessung wenige Tage später, bei der es dann „ernst“ wurde, seien aber schon einige mehr bei Verstößen ertappt worden. „Die sind dann auch zur Kasse gebeten worden“, so der Hauptkommissar.
Fischler versicherte, das Problem nicht zu unterschätzen und kündigte weitere Kontrollen in unregelmäßigen Abständen an. Man wisse, so der Revierleiter weiter, das die Lärmbelastung in den betroffenen Straßen wegen zu schnell fahrender Lkw für viele Anwohner unerträglich sei.thb

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