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Poller an der Baustelle in Betrieb

Die Betonköpfe müssen weg: An der Drehbrücke wird der Stahl der Bohrpfähle freigelegt.  FOTO: Petra Konermann
Die Betonköpfe müssen weg: An der Drehbrücke wird der Stahl der Bohrpfähle freigelegt. FOTO: Petra Konermann

Malchow.Beton rein und wieder raus: An der Baustelle der Malchower Drehbrücke gehen die Vorbereitungen für das Fundament weiter – und das bedeutet derzeit Betonabstemmen.Rund 20 Meter tief in die Malchower Erde hinein ragen die Bohrpfähle, die das neue Fundament der Drehbrücke halten sollen.
Vor wenigen Wochen wurden sie gesetzt: Nur noch die Beton-Köpfe der Pfähle schauen heraus. Gerade dieser oberirdische Beton muss aber muss von den Köpfen wieder herunter.
„Es bleibt dann der Stahl übrig, der durch eine neue Betonschicht das Fundament der Brücke bilden soll“, erklärt Malchows Bürgermeister Joachim Stein (Grüne). Sind die Stahlbewehrungen der rund 20 Bohrpfähle frei gelegt, kann bald mit dem Gießen der Betonplatte begonnen werden. Ausgespart bleibt dabei der Teil, der den so genannten Königsstuhl der Drehbrücke aufnehmen soll. Dieses im Durchmesser fast drei Meter breite Stahlrohr ist das Gegenstück zum neuen Lager, auf dem sich die Brücke nach ihrer Fertigstellung auf und wieder zu drehen soll. Während also in der Inselstadt an den „Grundlagen“ der Brücke gebaut wird, gehen im brandenburgischen Karstädt die Arbeiten an der eigentlichen Drehbrücke weiter. „Wir liegen im Zeitplan“, ist Stein zufrieden. In Betrieb sind seit dieser Woche auch der Poller in der Kirchenstraße, die vor allem die Bauarbeiten absichern sollen. „Das läuft ohne Probleme, die Baufirmen kommen damit zurecht“, erklärte Stein auf Nachfrage. Er weiß: Noch immer wird die „Poller-Diskussion“ unter den Malchowern geführt.
Am Mittwoch,19. Juni, gibt es dazu um 19 Uhr in der „Werleburg“ die nächste Einwohnerversammlung dazu. Es sollen die Änderungen an der „Poller-Satzung“ vorgestellt werden, die durch Bürger-Hinweise eingearbeitet werden sollen.pek

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