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„Tatort“-Kommissar überführt die Petze

„Tatort“-Kommissar Andreas Hoppe ist Bärenpate. Sören Musyal sprach mit ihm über sein Engagement für Tiere.

Herr Hoppe, waren die Bärenkäfige schwer?
Klar. Die sind echt schwer. Vor allem, wenn der Bär nach hinten oder nach vorne rutscht und sich das Gewicht auf nur eine Seite verlagert.

Warum nehmen Sie diese Strapazen auf sich?
Weil man nicht so oft die Chance bekommt, Wildtiere annähernd artgerecht unterzubringen. Und ich bin froh, dass diese drei Bärinnen in der nächsten Zeit naturnah leben können.

Woher kommt Ihr Engagement für Tiere?
Mich hat vor allem die kanadische Wildnis fasziniert. Dort habe ich mich für die letzten lebenden Waldbisons eingesetzt, aber ich finde es allgemein wichtig, den Menschen zu zeigen, dass die Wildnis in dieser immer technisierteren Welt geschützt werden muss.
Und nach den Bisons in Kanada nun die Bären in Stuer?
Ich habe den Wald vor ein paar Monaten besichtigt und mich mit Carsten Hertwig getroffen. Es ist ja bekannt, dass ich mich für die Umwelt einsetze und mit dieser Prominenz kann ich dem Bärenwald zu etwas mehr Popularität verhelfen.

Waren Sie den ganzen Transport über dabei?
Ja, ich habe mitgeholfen, die drei Damen in die Boxen zu tragen, nachdem sie betäubt waren und ich bin auch gestern mit ihnen angereist, um hier Hand anzulegen.

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