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Waren: In diesem Jahr beginnen die Sommerferien im Internet

Kinder und ihre Eltern können es ab sofort machen wie Lydia Puls (links) und Milena Trautmann - und sich im Internet über die Ferienangebote in der Region informieren.  FOTO:Jörg Döbereiner
Kinder und ihre Eltern können es ab sofort machen wie Lydia Puls (links) und Milena Trautmann - und sich im Internet über die Ferienangebote in der Region informieren. FOTO:Jörg Döbereiner

Von Jörg Döbereiner

Wo ist was los für Kinder in den Ferien? Der Ferienpass weist seit 16 Jahren den Weg. In diesem Sommer ist er erstmals online zu finden, mit einem Angebot, das den ganzen Landkreis umfasst.

Waren .Lydia Puls und Milena Trautmann sind die Ehrengäste beim Startschuss des neuen Ferienpasses. Die beiden Schülerinnen haben kräftig mitgeholfen bei der Auswahl des neuen Logos. „Mir haben die Farben gefallen und die Wellen“, meint Lydia Puls über ihre Entscheidung. Bunt ist das Logo in jedem Fall – wie das Angebot, das sich dahinter verbirgt. 129 Ferienangebote für Kinder von 35 Anbietern finden sich auf der neuen Homepage unter www.dein-ferienpass.de.
Zum ersten Mal liegt der Ferienpass nicht in gedruckter Form vor, sondern ausschließlich online. Die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) und der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die hinter dem Projekt stehen, begründen das mit dem größeren Landkreis und dem gestiegenen Angebot. „Der Ferienpass in Papierform wäre eine sehr teure Angelegenheit geworden“, sagte Landrat Heiko Kärger (CDU) bei der Eröffnung der Seite im Warener „Haus Acht“.
Wer sich auf die Internet-Seite begibt, der kann dort unter den Angeboten stöbern oder mittels einer Suchfunktion gezielt nach Datum und Ort einer Veranstaltung suchen. „Von ein- oder zweistündigen Angeboten bis hin zu mehrtägigen Reisen ist alles dabei“, sagte Uta Rückel, die das Projekt vonseiten der RAA betreut. Weil viele Angebote nicht kostenfrei sind, findet sich auf der Internetseite auch ein Link zum Ferienfonds des Landesjugendrings. Hier können sich Eltern Unterstützung holen, um ihren Kindern trotz knapper Kasse Erholung mit Gleichaltrigen zu ermöglichen.
Auch wenn sich hinter dem Ferienpass bereits seit längerem kein klassischer „Pass“ mehr verbirgt, sondern ein Angebots-Katalog, erinnern in der Online-Fassung übrigens noch drei Rabatt-Gutscheine an den eigentlichen Gedanken, mit einem Pass Vergünstigungen zu bekommen.
Unternehmen, die den Ferienpass unterstützen wollen oder Anbieter, die sich beteiligen möchten, können mit den Organisatoren telefonisch in Kontakt treten unter 03991/66960.

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j.doebereiner@nordkurier.de

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