
| Blickpunkte |
von Redaktion
|
Peene ist dicht
Schiffe ohne Eisklasse können die Peene derzeit kaum noch befahren. Zwar gibt es abschnittsweise noch freies Fahrwasser, doch stellen sich immer wieder auch Eisbarrieren in den Weg wie beispielsweise zwischen dem Demminer Hafen und der Einmündung der Trebel. Zwei Schiffe, die eigentlich Anklam anlaufen sollten, mussten deshalb nach Auskunft der Binnenreederei Anklam in dieser Woche bereits auf die Anfahrt verzichten. Auch der Demminer Fahrgastkapitän Ingo Müller hält seine beiden Schiffe vorläufig im Hafen fest.
Batterien versagen Dienst
Gleich reihenweise versagen derzeit Autobatterien in der Region Demmin. So mussten Kfz-Mechaniker vor allem kurz nach dem Einbruch der Kältewelle gleich dutzendweise Batterien austauschen oder Fahrzeuge wieder flottmachen. Angesichts dessen appellierte der Kfz-Werkstattbetreiber Hartmut Irmer aus Schönfeld jovial an die Fahrzeughalter: „Die Bürger möchten endlich aufwachen. Es ist Winter!"
Lärm auf dem Igelpfuhl
Wenn die Anwohner am Prenzlauer Igelpfuhl nach dem Sommer auch dachten, dass nach den Sommerabenden endlich wieder Ruhe ins Neubaubegiet einkehrt, dann haben sie sich getäuscht. „Während die Jugendlichen damals laut grölend und Bier trinkend auf den Bänken saßen, laufen sie jetzt stockschlagend übers Eis und machen Lärm“, schimpfte eine Rentnerin. Die dumpfen Schläge, die von Stöcken und Steinen herrühren, hallten durch den Innenhof, das Echo sei ohrenbetäubend, pflichtet ein anderer Mann ihr bei.
Aber es ist nicht nur der Krach, der nervt. „Gerade jetzt mache ich mir auch Sorgen, dass die Kinder ins Eis einbrechen könnten“, gibt eine jüngere Frau zu bedenken. Sie beobachte das Treiben nun schon seit Tagen mit Skepsis. Dass die zumeist männlichen Jugendlichen mit ihrem „Werkzeug“ das Eis bearbeiten, stört sie allerdings nicht, weil es laut ist. „Mensch, in unserer Kindheit haben wir doch auch toben dürfen, ohne dass sich die Leute gleich aufgeregt haben.“
Schanze für Autos
Wer durch das uckermärkische Klaushagen fährt und sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hält, kann sein blaues Wunder erleben. Denn dort hat der Frost eine „Sprungschanze" aufgetürmt. Schuld daran ist das Oberflächenwasser, das vor dem Frost nicht abfließen konnte, weil Ableitungen und Abläufe verstopft sind. Das Problem ist seit über einem Jahr bekannt, doch statt eine Lösung herbeizuführen, wurde behördlicherseits nur ein Verkehrsschild „10km/h“ als Warnung vor der Eisbahn mit tiefen Löchern angebracht. Derweil wird die Schanze" von Tag zu Tag höher.
|
|
Sie wollen immer aktuell informiert sein? Gute Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport finden Sie auf sueddeutsche.de