
| Blickpunkte |
von Redaktion
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Winterschlaf im Bärenwald
„Zwei Bären sind noch wach und laufen herum, die anderen halten Winterschlaf“, sagte die Leiterin des großen Bärengeheges am Plauer See in Stuer (Kreis Mecklenburgische Seenplatte), Winnie Rösner, am Freitag. Als letzter Bär habe sich der dreibeinige Michal, der erst Mitte 2011 aus Polen gekommen war, zu Beginn der Frostperiode vor einer Woche in den Winterschlaf gelegt: in eine mit Stroh gefüllte Schleuse am Bärenhaus. An der Seenplatte herrschten gestern Morgen Temperaturen zwischen minus 10 bis minus 14 Grad. Obwohl elf der insgesamt 13 Bären derzeit schlafen und „im Winterschlaf Fett abbauen“, wie Rösner sagte, kommen auch jetzt immer wieder Gäste in den reizvoll weißen Winterwald. „Wir haben eine Ausstellung und können auch Filme von den Überführungen der Bären zeigen.“ Zudem gelten im Winter nur die halben Eintrittspreise.
Eisbrecher im Hafen
Der klirrende Frost hat die Oder weiter zufrieren lassen. Die geschlossene Eisdecke wuchs flussaufwärts bis etwa auf die Höhe von Güstebieser Loose (Märkisch-Oderland) an. Fünf der sieben Eisbrecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Eberswalde liegen im Heimathafen in Hohensaaten (Barnim), teilte das Amt am Freitag mit. Ein Eisbrecher wartet in der Außenstelle Oranienburg (Oberhavel). Der Eisbrecher „Kienitz“ hilft in Vorpommern aus und begleitet Schiffe von der Ostsee nach Ueckermünde.
Unterkünfte garantiert
Obdachlose müssen in Mecklenburg-Vorpommern nicht auf der Straße schlafen. Selbst bei der klirrenden Kälte in diesen Tagen sind in den Heimen noch Plätze frei, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab. So bietet die Wohnungslosenunterkunft in Schwerin, die in einer ehemaligen Kindertagesstätte untergebracht ist, 40 Plätze. Davon sind aktuell 30 belegt, wie eine Stadtsprecherin sagte. Auch in Neubrandenburg, Stralsund, Greifswald und Anklam können die Unterkünfte noch Obdachlose aufnehmen. Viele Betroffene leben schon länger in den Heimen.
Eisfest am Kölpinsee
Am Sonnabend, 3. Februar, geht an der Warener Badestelle am Kölpinsee ab 10 Uhr das diesjährige Eisfest über die Bühne. „Bereits am Dienstag haben wir dort 14 Zentimeter Eisdicke gemessen“, sagte Organisator Christian Däuble, der vom Technischen Hilfswerk unterstützt wird. Ein Eishockeyturnier mit Teams mit je vier Spielern und ein Schlittenziehwettbewerb sind geplant. Die Eishockeyflächen wurden gestern schon freigeschoben. Zwei Glühweinstände, an denen auch Gegrilltes zu haben ist, werden auf dem Eis positioniert. Der Organisator Christian Däuble stellt das Eisfest bereits zum elften Mal auf die Beine.
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