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Hersteller verteidigt seine Drohne

Berlin.Nach dem Debakel beim Drohnenprojekt „Euro Hawk“ wehrt sich die US-Herstellerfirma gegen Vorwürfe der Bundesregierung. Ein Sprecher der Firma Northrop Grumman wies in der Wochenzeitung „Die Zeit“ die Vorhaltung zurück, es seien nicht sämtliche Baupläne nach Deutschland geliefert worden. Auch die Berliner Bedenken wegen des Kollisionsschutzes und möglicher Kostensteigerungen seien nicht nachvollziehbar.
Die „Euro Hawk“ ist die europäische Version der US-Drohne „Global Hawk“ des Unternehmens Northrop Grumman. De Maizière hatte das „Euro-Hawk“-Projekt, das schon mehr als eine halbe Milliarde Euro gekostet hat, wegen Problemen bei der Zulassung für den europäischen Luftraum gestoppt. Ein Grund war unter anderen, dass kein ausreichender Kollisionsschutz nachgewiesen werden konnte.

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