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Lehrstellensuche 2013: In welchen Berufen sind die Aussichten gut?

Nicht alle Jugendlichen haben gute Chancen sagt Petra Sprenger, Berufsberaterin bei der Arbeitsagentur München.

In welchen Berufen ist es weiterhin schwer eine
Stelle zu bekommen?
Begehrt sind bei den Jugendlichen derzeit etwa Ausbildungsberufe in der Immobilienbranche, im Veranstaltungsmanagement, in der Werbung oder im Facility-Management. Wer hier eine
Lehrstelle bekommen will, brauche nach wie vor meist Abitur oder zumindest eine sehr gute mittlere Reife. Ausbildungsplätze zum Tischler seien gefragt. Viel Konkurrenz gebe es beim Mediengestalter und Mechatroniker.

Wo sind die Aussichten
auf einen Platz ganz gut?
Mehr offene Stellen als Bewerber gebe es häufig im Einzelhandel, im übrigen Handwerk, in der Gastronomie und Hotellerie. Hier hätten auch Bewerber mit schlechteren Noten gute Chancen. In München sei der Bankkaufmann weniger nachgefragt.

Wie können schlechte Schüler ihre Chancen erhöhen?
Viele Betriebe sind inzwischen bereit, auch schlechte Noten zu akzeptieren, wenn die Jugendlichen besonders engagiert sind.

Hat sich die Lage am Ausbildungsmarkt entspannt?
Ja, inzwischen sei es deutlich einfacher, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Für gute Bewerber sind die Chancen günstig, für schlechte ändert sich fast nichts. Wer einen Hauptschulabschluss mit schlechten Noten hat, dürfte trotz entspannter Lage am Ausbildungsmarkt Probleme haben, eine Stelle zu finden.

Strömen mehr Abiturienten in die Ausbildung?
Nein, ein Verdrängungswettbewerb findet nicht statt. Bekommen Hauptschüler keine
Lehrstelle, liege es eher daran, dass Betriebe sie nicht für ausbildungsreif halten.

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