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Tragischer Absturz im März 1945

Im März 1945 starteten vom Fliegerhorst am Kamper See im heutigen Polen Flugzeuge im Viertelstundentakt. Sie flogen insbesondere ostpreußische Flüchtlinge sowie Kinder aus, die in Lagern der Kinderlandverschickung an der Ostsee untergebracht waren. Die Flugzeuge landeten auf Rügen beziehungsweise Wollin. Eines der Dornier-Wasserflugzeuge stürzte kurz nach dem Start am 5. März 1945 über dem Kamper See ab. Dabei kamen mehr als 70 Menschen ums Leben. Da aufgrund der heranrückenden Front keine Passagierlisten angefertigt wurden, sind die Namen der Opfer weitestgehend unbekannt. Anfang 2012 initiierten der Bürgermeister von Treptow, der Grenzland-Verein Pomeraniak sowie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Projekt zur Hebung des Wracks unter dem Motto „Kinder von Kamp“.

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