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Ich bin Schuldner: Holt mich raus!

Wenn das Sparschwein nicht so groß ist wie der Schuldenberg... [KT_CREDIT] FOTO: Archiv
Wenn das Sparschwein nicht so groß ist wie der Schuldenberg... [KT_CREDIT] FOTO: Archiv

Es fing an mit zwei Euro in der Schule, die man sich eben mal von der Freundin geliehen hat. Doch es endet in vielen Fällen in Schulden, die sich im drei- bis vierstelligen Zahlenbereich bewegen. In Deutschland stehen immer mehr Leute vor dem finanziellen Ruin, da sie in ihrem Leben viele Schulden gemacht haben. Für viele stellt sich nun die Frage: Wie kann ich den Schuldenberg bewältigen?
Man sollte sich als erstes einen Überblick über Rechnungen und andere Unterlagen verschaffen. Auch kann man zur Hilfe eine Selbstauskunft bei der „Schufa“ beantragen und bei den Gläubigern eine aktuelle Aufstellung der Forderungen verlangen. Jeder sollte nachsehen, ob alle Anforderungen der Geldgeber gerechtfertigt sind. Schuldner können auch versuchen, ihre Erwerbstätigkeit zu erhöhen oder Nebentätigkeiten auszuüben.
Wichtig ist, darauf zu achten, dass man seine Miet- und Energiekosten bezahlt, sonst könnte eine Zwangsräumung oder die Abstellung des Stromes drohen. Wer dies alles getan hat, kann sich an Wohlfahrtsverbände, Schuldnerberater, Rechtsanwälte und das Amtsgericht wenden.
Bei einer Umfrage, in der wir vor allem Jugendliche der 8. Klasse befragten, berichteten 90 Prozent von ihnen, dass sie kleinere Beträge von Freunden oder seltener von der Familie geborgt haben. Fünf Prozent der Jugendlichen sagten, sie hätten sich noch kein Geld geliehen und die restlichen 5 Prozent haben sich größere Geldsummen von etwa 30 Euro von der Familie geben lassen.

Marie Vossel, Laura Duwe,
Klasse 8b, KGS Altentreptow

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