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Schweres Los mit der Ausbildung

Sobald der Entschluss zur Ausbildung feststeht, muss überlegt werden, welche Art in Betracht gezogen wird. Bei dem dualen Bildungsweg arbeiten die Lehrlinge für einen Betrieb, um sich das Praxiswissen anzueignen. Außerdem müssen sie sich in der Berufsschule die theoretischen Kenntnisse erarbeiten. Dafür bekommen sie eine Vergütung. Wählen sie die schulische Ausbildung, besuchen die Azubis ausschließlich eine Schule, in der sie das nötige Fachwissen erlernen. Die Praxis wird durch Praktika vermittelt.
Das Berufsinformationszentrum (BIZ) kann die Ausbildungssuche erleichtern. Hier werden Vorlieben und Abneigungen des zukünftigen Berufsschülers zusammengefasst. Im Anschluss folgen Berufsvorschläge.
Wenn die Ausbildung beginnt, ist es für die meisten eine große Umstellung. Daher ist es nicht verwunderlich, dass fast ein Drittel der Azubis die Ausbildung frühzeitig abbricht. Jedoch setzt jeder Fünfte der Abbrecher seine Lehre in einem anderen Betrieb fort. Oft macht den Auszubildenden der Rest dann Spaß und am Ende wartet der Einstieg in den Beruf.
Aus einer Studie geht hervor, dass elf von 20 befragten Schülern einer achten Klasse genaue Berufsvorstellungen haben. 14 dieser Schüler wollen ihre Ausbildung nicht in Mecklenburg-Vorpommern machen, sondern in ein anderes Bundesland gehen, denn etwa in Bayern oder Baden-Württemberg sollen die Chancen auf einen gut bezahlten Job größer sein.

Kim Patricia Kirsch, Jessica Schmidt, Klasse 8b, Kooperative Gesamtschule Altentreptow

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