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Film über Haussuche nominiert für Preis

Die Dokumentation über die Haussuche einer polnischen Familie in Freienstein bei Löcknitz von Heiko Seibt und Hannes Agena sind für den Deutsch-Polnischen Medienpreis nominiert.  FOTO:ZVG
Die Dokumentation über die Haussuche einer polnischen Familie in Freienstein bei Löcknitz von Heiko Seibt und Hannes Agena sind für den Deutsch-Polnischen Medienpreis nominiert. FOTO:ZVG

Der Traum vom Eigenheim soll sich für die polnische Familie Blaszcyzyk in Freienstein bei Löcknitz erfüllen. Währen die Immobilienpreise im Landkreis Vorpommern-Greifswald immer weiter in den Keller rutschen, sind sie in Polen derzeit so hoch wie nie. In Stettin wächst nicht nur die Wirtschaft, auch der Wohnraum rund um die expandierende Hafenstadt wird immer knapper. Die Familie macht sich daher auf den Weg nach Deutschland.

Ihre Suche nach dem Traumhaus in Vorpommern hat das Filmteam der NDR Dokumentation „Plötzlich Deutscher“ im vergangenen Jahr begleitet. Nun ist die Dokumentation von Heiko Seibt und Hannes Agena gemeinsam mit fünf weiteren TV-Produktionen für den 16. Deutsch-Polnischen Medienpreis nominiert worden. Auf getrennten Sitzungen in Berlin und Warschau wählten die nationalen Jurys Beiträge aus den Sparten Print, Hörfunk und Fernsehen aus, um in den Wettbewerb um die renommierte Auszeichnung zu gehen. „Wir freuen uns natürlich, für diesen Preis nominiert worden zu sein“, teilte Filmemacher Heiko Seibt mit. „Es waren so viele Filme im Rennen, dass allein schon die Nominierung für uns ein Erfolg ist.“ Die Jurys trafen ihre Wahl aus insgesamt 183 vorgeschlagenen Filmen und Reportagen. Welcher Film nun letztlich siegt und wer am Ende die Trophäe in den Händen halten wird, entscheidet sich am 7. Juni auf der Preisverleihung in der Breslauer Oper.

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