Kinokritiken
Dame, König, As, Spion
Als Charakterstudie par excellence ist „Dame, König, As, Spion“ der absolute Gegenentwurf zu James Bond und als solches ein cineastischer Leckerbissen. Filme wie dieser dürften so ziemlich das einzig Gute sein, was der Kalte Krieg bewirkt hat.
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Zettl
Die Satire „Zettl“ ist keine echte Fortsetzung von „Kir Royal“, wohl aber ein Update des Stoffes für das 21. Jahrhundert – und endlich wieder ein „richtiger“ Helmut Dietl-Streifen.
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Kinokritiken
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Einst hat man Billy Beane (Brad Pitt) eine ganz große Karriere als Baseball-Profi vorhergesagt, aber die Realität gestaltete sich leider anders. Der Stern verglühte rasch und Billy fand sich als Manager der Oakland A's wieder, einer ambitionierten, aber finanziell nicht gerade verwöhnten Truppe, der man die Leistungsträger immer wieder in Rekordgeschwindigkeit abwirbt.
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Kinokritiken
The Artist
Nur hin und wieder einmal erreicht ein Film unsere Theater, der mutiger Weise in Schwarzweiß gedreht wurde, obwohl selbiges als absolutes Kassengift gilt. Autor und Regisseur Michel Hazanavicius ging bei seiner Hommage an die großen Zeiten des Kinos sogar noch einen Schritt weiter.
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Kinokritiken
The Descendants
Die Filme des Alexander Payne erzählen ihre Geschichte mit Bedacht, sie verbinden Tragik und Humor, wie es sonst nur das Leben selbst fertigbringt. Auf Hawaii können eigentlich nur glückliche Menschen leben. Matt King (George Clooney) nimmt uns diese schöne Illusion.
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Kinokritiken
Jack und Jill
Regisseur Dennis Dugan und Komiker Adam Sandler arbeiten regelmäßig zusammen. Auf ihr Konto gehen Komödien wie „Kindsköpfe“ oder „Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme“ - sehr spezielle Streifen, die regelmäßig eine große Besucherschar ins Filmtheater locken. In „Kindsköpfe“ erzählen sie die Geschichte der Zwillinge Jack und Jill (beide Adam Sandler).
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Kinokritiken
Drive
Dass es Regisseur Nicolas Winding Refn gern deftig mag, stellte er bereits in seinem Historien-Schinken „Walhalla Rising“ unter Beweis. Wenn das exzellente Action-Drama „Drive“ seine ganze Wucht zu entfalten beginnt, schreckt der Zuschauer ob der unerwarteten Gewalt zusammen. Darf man so etwas zeigen?
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Kinokritiken
Fünf Freunde
Wenn die Abenteuer der „Fünf Freunde“ über den Bildschirm flimmerten, verwaisten die Spielplätze. Nun feiern Enid Blytons junge Helden Kinopremiere.
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Kinokritiken
Die Muppets
Die Muppets sind wieder da! In ihrem siebten Kino-Abenteuer zeigen die Puppen, dass sie es noch drauf haben und nicht nur nostalgisch-wehmütige Gefühle wecken, sondern auch die Herzen eines nachgewachsenen Publikums im Sturm erobern können - mit großen Tanznummern, atemberaubenden Stunts und einer Überdosis Spaß.
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Kinokritiken
Intruders
Die kleine Mia wird von schrecklichen Albträumen heimgesucht. Eine Gestalt im Kapuzenumhang stellt dem Mädchen in den eigenen vier Wänden nach. Da dieser Dämon kein Gesicht hat, will er sich ein solches stehlen.
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Kinokritiken
Kriegerin
Marisa (Alina Levshin) ist die Kriegerin, um die 20, aufgewachsen beim Juden hassenden Großvater und tätowiert mit allen einschlägigen Symbolen. Mit Gewalt hat sie keine Probleme. Und dann kommt ein Tag, an dem alles anders wird.
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Kinokritiken
J. Edgar
Ein halbes Jahrhundert lang hatte J. Edgar Hoover das Sagen beim FBI. Er war ein Mann, vor dem selbst Präsidenten zitterten. Der Film mit Leonardo DiCaprio wagt den Versuch, eine der schillerndsten Persönlichkeiten der jüngeren amerikanischen Geschichte zu porträtieren.
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Kinokritiken
Verblendung
Sich „Verblendung, die zweite“ anzuschauen, ist ein Erlebnis – auch, wenn man die erste Version bereits verinnerlicht hat. Wenn man sich vorstellt, man habe das großartig inszenierte und gespielte Original auf einem alten Röhrenbildschirm und in Mono genossen, dann legt David Fincher nun die Blue-ray ein und dreht den High End-Sound auf.
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Kinokritiken
Das System
Die Botschaft, die andere Filme im Abspann pflichtgemäß abarbeiten, wird diesem Werk vorangestellt: Ähnlichkeiten mit realen Persönlichkeiten und Ereignissen sind natürlich rein zufällig. Schaun' wir mal.
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Kinokritiken
Jonas
Viele Erwachsene schrecken regelmäßig schweißgebadet aus dem Schlaf hoch, weil sie im Traum plötzlich wieder Schüler waren und als solche mit einer unlösbaren Klassenarbeit oder einer mündlichen Erniedrigung an der Tafel konfrontiert wurden. Auch Entertainer Christian Ulmen wurde von solchen wiederkehrenden Alpträumen geschüttelt. In einem semi-dokumentarischen Filmexperiment stellte er sich bei laufendem Schulbetrieb seinen Ängsten.
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Kinokritiken
Ziemlich beste Freunde
Die Regisseure Eric Toledano und Olivier Nakache wurden nach eigenem Bekunden durch die Dokumentation „À la vie, à la mort“ zu ihrem Film inspiriert. Dort wurde die Geschichte des Philippe Pozzo di Borgo erzählt, der sich nach einem Gleitschirmunfall querschnittsgelähmt wiederfand und mit seiner helfenden Hand namens Abdel einen ähnlich guten Fang machte wie nun der Filmheld.
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Kinokritiken
Chinese zum Mitnehmen
Eine der erfolgreichsten spanisch-sprachigen Produktionen der letzten Jahre findet nun auch den Weg ins deutsche Kino. Das Thema des humorvollen Meisterwerkes ist freilich universell. Aus dem argentinisch-britischen Falklandkrieg ist Roberto (Ricardo Darin, „In ihren Augen“) als veränderter Mensch wiedergekommen.
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Kinokritiken
Huhn mit Pflaumen
In zwei Comic-Romanen und dem daraus hervorgegangenen, vielfach preisgekrönten Animationsfilm „Persepolis“ arbeitete die iranische Künstlerin Marjane Satrapi ihre Kindheit und Jugend im Iran auf. In der Graphic Novel „Huhn mit Pflaumen“ blickt die Autorin nun in die 50-er Jahre zurück.
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Kinokritiken
New Kids Nitro
Diese Typen sind ein Phänomen: die „New Kids“ Richard (Huub Smit), Robbie (Steffen Haars), Rikkert (Wesley van Gaalen), Gerrie (Tim Haars) und Barrie (Flip van der Kuil) aus dem niederländischen Maaskantje haben sich erst im Internet und später in drei von Comedy Central ausgestrahlten Serien-Staffeln eine riesige Fangemeinde erarbeitet.
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Kinokritiken
Vorschau: Das Kinojahr 2012
Das Kinojahr 2012 steht ganz im Zeichen des Wartens auf einen sicheren Kassenschlager. Im Terminkalender aller Tolkien- und „Herr der Ringe“-Fans ist der 13. Dezember längst dick markiert. Dann startet „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ in den Kinos, der erste Teil der Vorgeschichte zu „Der Herr der Ringe“.
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Kinokritiken
Ich reise allein
Schon in Til Schweigers Kinohit „Kokowääh!“ setzte eine verantwortungslose Mutter ihr Kind einfach beim völlig fremden Erzeuger ab, die Prämisse von „Ich reise allein“ ist da nicht weniger befremdlich. Während der deutsche Film alle Register des Kintopp zieht, wählt die norwegische Produktion die eher launige, vermeintlich lebensechtere Variante.
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Kinokritiken
Und dann der Regen
Regisseurin Iciar Bollain verfilmte mit „Und dann der Regen“ ein Drehbuch von Paul Laverty, der durch seine regelmäßige Zusammenarbeit mit Ken Loach bekannt wurde. Virtuos verwebt die Spanierin die wahren Begebenheiten des bolivianischen Wasserkrieges aus dem Jahre 2000 mit einer nicht minder engagierten Film-im-Film-Handlung, ohne je die immense Spannung zu brechen.
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Kinokritiken
A Letter To The Future
Über mehrere Jahre hinweg hat der brasilianische Regisseur Renato Martins den Alltag der Familie Torres in Kubas Hauptstadt Havanna mit der Kamera begleitet. Seine Dokumentation „A Letter To The Future“ liefert eindrucksvolle Einblicke in ein Leben unter den Vorzeichen einer sozialistischen Revolution, die sich längst überlebt hat.
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Kinokritiken
Darkest Hour
Moskau hat es im Kino derzeit nicht leicht. Während der Kreml im neuen „Mission: Impossible“-Abenteuer noch von einer mächtigen Explosion erschüttert wird, naht schon wieder neues Unheil. Aliens schicken sich an, die Metropole zu entvölkern.
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Kinokritiken
Blutzbrüdaz
Nach Bushido bekommt nun auch Kollege Sido seinen eigenen Kinofilm: Otis (Sido) und Eddy (B-Tight) sind beste Freunde und leidenschaftliche Rapper. Der Weg zum Weltruhm wird eigentlich nur von der notorisch knappen Kasse versperrt.
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Das Kinojahr 2011 – Ein Rückblick
Die Filmwelt spielt „Bäumchen wechsel Dich“
Etliche Filmschaffende strebten anno 2011 nach Veränderung. Sie verließen ausgetretene Pfade und stellten sich ganz neuen Aufgaben. In wirtschaftlich ungewissen Zeiten, in denen die meisten großen Studios nur noch auf Bewährtes setzen, muss man diesen Mut zum Risiko honorieren, auch wenn er sich im Einzelfall nicht ausgezahlt haben sollte.
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Kinokritiken
Sherlock Holmes – Spiel im Schatten
Die Karriere des als kultig geltenden Regisseurs Guy Ritchie („Bube, Dame, König, grAs“) war merklich ins Stocken geraten. Der Brite versuchte sein Glück ausgerechnet mit einer Neuauflage des unendlich oft strapazierten Sherlock-Holmes-Stoffes. Dabei machte Madonnas Verflossener alles richtig, er verpasste der klassischen Vorlage eine gründliche Frischzellenkur einschließlich Action- und Humorinfusion. Anno 2009 traf „Sherlock Holmes“ den Nerv eines großen Publikums. Der Ruf war gerettet und Fall Nummer zwei konnte getrost ins Haus flattern.
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Kinokritiken
The Ides of March – Tage des Verrats
Schauspieler und Regisseur George Clooney arbeitete schon seit längerer Zeit an einem Stoff, der die Perversionen rund um die Machtspiele der großen Politik offenlegt. Das Theaterstück „Farragut North“ aus der Feder von Beau Willimon hatte alles, wonach Clooney suchte. In seinem Land war allerdings gerade der erste farbige Präsident gewählt worden und die Nation schöpfte Hoffnung. Im Moment der allgemeinen Aufbruchsstimmung wollte Clooney kein Spielverderber sein, er verschob das Projekt auf einen geeigneteren Zeitpunkt. Auf jetzt.
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Kinokritiken
Sommer der Gaukler
Vor gerade mal fünf Jahren hat Regisseur Marcus H. Rosenmüller mit „Wer früher stirbt, ist länger tot“ ein furioses Spielfilmdebüt abgeliefert. Zum Ausklang des Jahres 2011 präsentiert Rosenmüller bereits seinen achten Kinofilm. Mit „Sommer der Gaukler“ betritt der umtriebige Filmemacher gleich in mehrfacher Hinsicht Neuland.
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Kinokritiken
Alvin und die Chipmunks 3 – Chipbruch
„Alle zwei Jahre wieder“ scheint das Motto jener putzigen Streifenhörnchen zu sein, die nun schon zum dritten Mal mit ihren fröhlichen Weisen das cineastische Fest der Liebe ungemein bereichern. Diesmal verschlägt es die kleinen Racker auf eine gar nicht mal so einsame Insel.
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Kinokritiken
Ronal der Barbar
Die spinnen, die Dänen! Nach dem großen Erfolg einheimischer Trickfilmproduktionen wie „Terkel in Trouble“ strebten unsere nördlichen Nachbarn diesmal nach noch Höherem. In gepflegtem 3D entstand ein angenehm unangepasster Film mit einem ungewöhnlichen Helden und einer gehörigen Portion Anarchie, freiwillig inspiriert durch unfreiwillig komische Fell- und Leder-Bands wie „Manowar“.
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Kinokritik
Mission: Impossible – Phantom Protokoll
Der Kinozuschauer hat jede denkbare Verfolgungsjagd, jeden Schusswechsel, jede Explosion und jedes Maß an Zerstörung schon dutzendfach gesehen. Wann konnte man zum letzten Mal ernsthaft behaupten, dass ein Action-Film das Genre vorantreibt? Heute!
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Kinokritik
Mein Freund, der Delfin
Die besten Streifen aus der Kategorie Tiergeschichten nehmen sich eines Vorbilds aus dem wahren Leben an. Auch die Story von „Mein Freund, der Delfin“ basiert auf Tatsachen.
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Kinokritik
Let me In
Zwischen Owen und Abby bahnt sich zögerlich eine Freundschaft an. Noch ahnt der Junge nicht, dass seine Flamme ein Vampir-Mädchen ist, das zum Überleben auf den Genuss menschlichen Blutes angewiesen ist. Folgerichtig erschüttert eine grauenhafte Mordserie den Ort.
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Kinokritik
Rubbeldiekatz
„Tootsie“ grüßt aus der Ferne, wenn Matthias Schweighöfer unter der Regie von Detlev Buck in Frauenkleider schlüpft.
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Kinokritik
Der gestiefelte Kater
Nachdem die Geschichten um „Shrek“ selbst zuletzt deutlich an Witz und Tempo eingebüßt haben, war es für die Miezekatze mit dem spanischen Spracheinschlag an der Zeit, sich abzunabeln und eigene Abenteuer zu bestehen.
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Kinokritik
Michel Petrucciani - Leben gegen die Zeit
Der gefeierte Jazz-Pianist Michel Petrucciani litt unter der Glasknochenkrankheit, er war nur einen Meter groß und seine Lebenserwartung war gering, aber mit seiner Musik und seiner Lebensgier inspirierte er Freunde, Familie und ein Heer von Fans. Ein Porträt.
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Kinokritik
The Help
Von einer Gleichstellung der Rassen konnte im Amerika der frühen 1960-er Jahre keine Rede sein. „The Help“ ist ein großartiger Film, der dieses sensible Thema aufgreift, ohne in Schwermut zu versinken.
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Kinokritik
Habemus Papam – Ein Papst büxt aus
Diese ketzerische Frage muss gestattet sein, ist der Papst womöglich auch nur ein Mensch? Im neuen Film von Nanni Moretti zeigt er jedenfalls deutliche Schwächen. Was ihn sehr sympathisch macht.
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Kinokritk
Happy New Year
Hier naht der offizielle Film zum Jahreswechsel, genau das richtige Programm für hoffnungslos romantische Gemüter.
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Kinokritiken
Happy Feet 2
In „Happy Feet“ (2006) steppten zwar keine Bären, wohl aber putzige Pinguine und selbst ausgesprochene Bewegungsmuffel wippten ausgelassen mit. Das junge Zentral-Geflügel namens Mumble avancierte zum Star, sein Film gewann einen Oscar. Nun darf der Kaiserpinguin noch einmal eine flotte Sohle aufs Parkett legen.
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Kinokritiken
Jane Eyre
Die Leidensgeschichte der Jane Eyre, die sich die britische Autorin Charlotte Brontë vor mehr als 150 Jahren ausdachte, stand schon häufig im Mittelpunkt aufwändiger Verfilmungen. Dass der amerikanische Regisseur Cary Joji Fukunaga nach seinem fulminanten Debüt, dem harten Banden-Drama „Sin Nombre“, nun die wallenden Kleider aus dem Fundus holen würde, hätte wohl kaum jemand erwartet.
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Kinokritiken
London Boulevard
London ist immer einen Gangsterfilm wert, diesen Beweis erbrachten im Laufe von über hundert Jahren Kino diverse Filmemacher. Nun gesellt sich ein weiterer Oscar-Preisträger mit seinem kurzweiligen und formschönen Regie-Debüt zur illustren Schar.
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Kinokritiken
In Time
Zeit ist Geld – diese Alltagsweisheit nahm Regisseur Andrew Niccol ganz wörtlich und inszenierte einen packenden Science-Fiction-Thriller mit Justin Timberlake und Amanda Seyfried in den Hauptrollen.
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Kinokritiken
Straw Dogs
Als Meisterregisseur Sam Peckinpah 1971 seinen Thriller „Straw Dogs - Wer Gewalt sät“ mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle präsentierte, ging ein Aufschrei durch die Welt des Films. Die Geschichte vom schmächtigen Mathematiker, der von Rachegelüsten getrieben einen blutigen Pfad beschreitet, hielt Otto Normalverbraucher einen Spiegel vor, in den er nicht gern schaute. Vierzig Jahre später heißt die Frage wieder: „Wie weit würdest du gehen?“
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Kino
Der Gott des Gemetzels
Natürlich wartete der Filmfreund gespannt darauf, was für einen Film Roman Polanski seinem großartigen „Ghostwriter“ folgen lassen würde. „Der Gott des Gemetzels“, die Adaption eines Theaterstücks, ist zwar eine Nummer kleiner angelegt, aber nicht minder spannend.
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Kino
Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel
Die Verfilmung des Werkes der überaus erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke („Tintenherz“) geht weiter. Diesmal darf es, Ende November punktgenau platziert, ein Weihnachtsabenteuer sein.
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Kino
Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Teil 1
Wie schon der letzte „Harry Potter“-Band wurde auch der finale Roman der „Twilight“-Saga zu zwei Kinofilmen verarbeitet. Und wie der lange Abschied des Zauberlehrlings krankt auch dieser erste, letzte Teil an einer gewissen Action-Armut. Das ist den Fans wahrscheinlich ziemlich Wurscht, denn sie haben am nie enden wollenden Liebesgeflüster mindestens ebenso viel Freude.
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Kino
Der Fall Chodorkowski
Dokumentation
Zum Schluss kann der Regisseur die Frage doch noch persönlich stellen, die ihn von Anfang an besonders bewegte: Ging Michail Chodorkowski, der reichste Mann Russlands, am Ende gar freiwillig in den sibirischen Knast? Und falls ja, warum? In seiner Dokumentation „Der Fall Chodorkowski“ begibt sich Filmemacher Cyril Tuschi („Sommerhundesöhne“) auf die Spuren einer schillernden Persönlichkeit.
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Kino
Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum
Komödie
Und zuhause stapelt sich die Wäsche: Die Verfilmung des Bestsellers „Working Mum“ zeigt Sarah Jessica Parker als erfolgreiche Geschäftsfrau und Mutter, die auf die harte Tour lernen muss, Job und Familie zu koordinieren.
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Kino
Arthur Weihnachtsmann
Trickfilm
So viele Kinder, so wenig Zeit! Weil jeder kleine Racker auf dem Globus pünktlich sein Geschenk bekommen will, hat sich das Gesicht des Weihnachtsmann-Berufes letzthin stark verändert. Die Bescherung ist zum generalstabsmäßig geplanten Kommando-Unternehmen geworden. Ein Raumschiff hat den guten, alten Schlitten ersetzt, die Elfen würden jeder Elite-Einheit zur Ehre gereichen und die Schaltzentrale am Nordpol weckt Erinnerungen an die Bodenstation der NASA – nur ist sie hundertmal größer.
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Kino
Mama Africa – Miriam Makeba
Nachdem die Vuvuzelas der Fußball-WM in Südafrika verstummt sind, ist das Land am Kap wieder aus den Schlagzeilen der Weltöffentlichkeit verschwunden. Regisseur Mika Kaurismäki („L.A. Without A Map“) schafft Abhilfe und bewahrt ein interessantes Kapitel aus dem kulturellen Leben während der Apartheid vor dem Vergessen.
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Kino
Immortals – Krieg der Götter
Der indisch-stämmige Regisseur Tarsem Singh hat in zehn Jahren nur drei Kinofilme zustande gebracht, zählt aber ob seiner fantasievoll-ausufernden Bilderwelten zu den aufregendsten Filmschaffenden der Neuzeit. Der altgediente Videoclip-Macher (z.B. R.E.M. „Losing My Religion“) schickte Jennifer Lopez im Thriller „The Cell“ auf virtuelle Mörderjagd, im Fantasy-Drama „The Fall“ entwarf er die unterschiedlichsten Märchenwelten. Nun lässt Tarsem gar die griechischen Götter auf die Zuschauer los. Und sie haben mächtig Wut im Bauch.
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Kino
Eine dunkle Begierde
Roland Emmerich ist nicht die einzige Regie-Ikone, die in dieser Woche ganz neue Wege beschreitet. Obwohl er es selbst kategorisch bestreitet, widmete sich auch David Cronenberg („A History Of Violence“) einem eher ungewöhnlichen Projekt. Erstmals bringt der Kanadier Persönlichkeiten des wahren Lebens auf die große Leinwand. Keine Geringeren als Sigmund Freud und C.G. Jung finden in einer jungen Patientin den Katalysator für ihr Schaffen.
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Kino
Anonymus
Roland Emmerich, der Mann hinter Zerstörungsorgien wie „Independence Day“ oder „The Day After Tomorrow", inszeniert einen Film über Shakespeare? Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen!
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Horror
Paranormal Activity 3
Auch der mittlerweile dritte Teil der erfolgreichen Horrorfilmreihe "Paranormal Activity" bedient sich wieder derselben, ebenso einfachen wie genial-schaurigen Grundidee: Das Publikum erlebt den gesamten Film durch Amateurmaterial, das mehr oder weniger geschickt aneinander montiert wurde.
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Dokumentation
Die Höhle der vergessenen Träume
Im Ausland genießt der deutsche Regisseur Werner Herzog ein größeres Ansehen als in seiner Heimat. Aktuell synchronisierte der altgediente Autorenfilmer sogar eine Gastrolle bei den "Simpsons", eine Ehre, die nur den prominentesten Zeitgenossen zuteilwird. Bekannt wurde Herzog durch seine regelmäßige Zusammenarbeit mit Klaus Kinski, die Klassiker wie "Nosferatu – Phantom der Nacht" oder "Fitzcarraldo" hervorbrachte.
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Romanze
Fenster zum Sommer
Viel zu selten wagen sich deutsche Filmemacher an Geschichten, die die Grenzen zwischen Traum und Tag verschwimmen lassen und fantastische Bereiche ausloten. Autor und Regisseur Hendrik Handloegten ("Liegen lernen") glaubte an einen solchen Stoff – und formte daraus einen sehr sehenswerten Film.
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Romanze
Zwei an einem Tag
Vielleicht brauchte es wirklich eine Filmemacherin mit europäischer Sensibilität, um den Bestseller von David Nicholls nicht zum schmalztriefenden Schmachtfetzen a lá Hollywood zu verwursten.
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Kinokritiken
Hotel Lux
Wer sich allein von dem Namen Michael Bully Herbig auf dem Plakat ins Kino locken lässt, weil er an Filme wie „Der Schuh des Manitu“ denkt, wird im „Hotel Lux“ zwar keine Enttäuschung, wohl aber eine gehörige Überraschung erleben. Mit dem bisherigen Schaffen des ungemein erfolgreichen deutschen Regisseurs und des beliebten Komödianten hat Leander Haußmanns neues Werk nämlich keine Schnittstellen.
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