
Moskau hat es im Kino derzeit nicht leicht. Während der Kreml im neuen „Mission: Impossible“-Abenteuer noch von einer mächtigen Explosion erschüttert wird, naht schon wieder neues Unheil. Aliens schicken sich an, die Metropole zu entvölkern.
Sie sind jung und haben computertechnisch schwer was auf der Kirsche, nun suchen die Amerikaner Sean (Emile Hirsch) und Ben (Max Minghella) in Russlands Hauptstadt finanzkräftige Partner, die ihnen bei der Umsetzung ihrer ehrgeizigen Pläne unter die Arme greifen können. Auch die Touristinnen Natalie (Olivia Thirlby) und Anne (Rachael Taylor) hat es nach Moskau verschlagen, allerdings sind sie noch längst nicht am Ende ihrer Reise angelangt. Aber bevor es weiter nach Nepal geht, werden die beiden Girls das berühmt-berüchtigte Nachtleben der Großstadt austesten.
Man ahnt es bereits: in einem mondänen Club, an dessen Tür es für Otto Normalverbraucher heißt „Du kommst hier nicht rein“, treffen die Jungs und die Mädels aufeinander. Zu ihnen gesellt sich der windige Geschäftsmann Skylar (Joel Kinnaman). Und dann geht es auch schon los. Unsichtbare Aliens attackieren das Etablissement. Die fünf Ausländer können sich in Sicherheit bringen, während die meisten Clubbesucher von unbekannten Kräften zerbröselt werden. Und nicht nur Moskau wird binnen kurzer Zeit zur Geisterstadt. Das Ende der Menschheit ist nahe.
Wenn man zwischen Weihnachten und Silvester das Filmtheater aufsucht, möchte man höchstwahrscheinlich nicht die großen Probleme dieser Welt wälzen. Diese werden nach den Feiertagen wieder mit Macht auf uns hereinbrechen, ob wir es nun wollen oder nicht. Wer einfach nur Entspannung sucht und das Gehirn mal für anderthalb Stunden abschalten möchte, für den hat Regisseur Chris Gorak genau den richtigen Film gemacht. Der visionäre russische Filmemacher Timur Bekmambetov („Wanted“, „Wächter der Nacht“) fungierte als Produzent des Streifens, der den Zuschauer schon einmal auf den prophezeiten Weltuntergang im Jahre 2012 einstimmt.
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