November 2, 2011
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Kinokritiken

Fenster zum Sommer

Warten auf die große Liebe

Fenster zum Sommer

Fenster zum Sommer

Juliane (Nina Hoss) und August (Mark Waschke) sind glücklich. Die Frischverliebten sind zum ersten Mal gemeinsam im Urlaub und Finnland zeigt sich von seiner romantischsten Seite. Aber dann kommt das böse Erwachen. Juliane schlägt die Augen in jener Wohnung auf, die sie mit Philipp (Lars Eidinger) teilte, bevor sie ihm für August den Laufpass gab. Nichts deutet darauf hin, dass die Beziehung je zu Ende ging. Der Sommer Finnlands ist dem Winter Berlins gewichen. Und Julianes Verwirrung ist groß. Kann es tatsächlich möglich sein, dass sie einen Sprung zurück in der Zeit gemacht hat? Wie am Murmeltiertag bilden viele Ereignisse ein einziges großes Dejá vù. Alle Zeichen stehen wieder auf Anfang. Juliane wird August erst in ein paar Wochen treffen und hoffentlich wird es wieder die große Liebe sein. Damit es so kommt, versucht sie alles bis ins kleinste Detail genauso zu machen, wie sie es schon einmal gemacht hat. Aber das gestaltet sich in der Realität weitaus schwieriger als in der Theorie.

 

Wenn der Zuschauer aus Hendrik Handloegtens "Fenster zum Sommer" schaut, erblickt er dahinter ein handverlesenes Ensemble, das eine spannende, romantische und geheimnisvolle Geschichte erzählt, die gedanklich noch lange nachhallen wird.



von Robert Lucas
in Verleih von Prokino
Bundesstart: 03.11.2011


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