
Das vor dreißig Jahren erschienene Jugendbuch „Schicksalsgefährten“ von Michael Morpurgo hat Millionen berührt, nun bringt Steven Spielberg die Geschichte ins Kino.
Am Vorabend des Ersten Weltkriegs entsteht eine lebenslange Freundschaft. Die Bauernfamilie Narracott hat den Hengst Joey erstanden, Sohn Albert (Jeremy Irvine) kümmert sich um das edle Tier. Vielleicht ein wenig zu gut, den Joey wird als Kriegspferd eingezogen. Der Zuschauer verfolgt den Weg des Tieres, das in den Wirren des Krieges viele gefährliche Aufgaben erfüllt und dabei Menschen inspiriert, die in diesem sinnlosen Schlachten auf unterschiedlichen Seiten stehen. Natürlich ist Albert auf der Suche nach seinem Gefährten. Er wird Joey wieder nach Hause holen, und koste es sein eigenes Leben.
Regisseur Steven Spielberg hat sich noch nie vor den ganz großen Emotionen gescheut. Und der Erfolg hat ihm noch immer Recht gegeben. Mit „Gefährten“ erreicht das spielbergsche Gefühlskino seinen vorläufigen Höhepunkt. In diesem Film ist jedes einzelne Bild ein großes Gemälde, das Gesamtpaket ein majestätisches Epos. Gut möglich, dass das für manchen Zuschauer zu viel ist, zumal es deutlich über zwei Stunden dauert, bis man wieder nach Hause reiten kann. Besonders Pferdefreunde sind gut beraten, ein zusätzliches Päckchen Zellstoff im Necessaire zu verstauen.
|
|