Dezember 1, 2011
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Kultur von Redaktion

Reaktionen auf den Tod Christa Wolfs

Die Schriftstellerin Christa Wolf mit ihrem Buch «Stadt der Engel», für das ihr 2010 der Uwe-Johnson-Preis zuerkannt worden war.
Die Schriftstellerin Christa Wolf mit ihrem Buch «Stadt der Engel», für das ihr 2010 der Uwe-Johnson-Preis zuerkannt worden war.
Foto: Rainer Jensen (dpa)

„Ihre Literatur hat die Menschen in unserem Land bewegt und begeistert und zum Nachdenken gebracht.“

Bundespräsident Christian Wulff

 

„Sie war eine mutige Schriftstellerin, die die zentralen Fragen der Zeit und ihrer Problematik ausdrücklich behandelt hat.“           

Literaturkritiker  Marcel Reich-Ranicki

 

„Kaum eine andere Autorin der letzten Jahrzehnte konnte für sich in Anspruch nehmen, als moralische Instanz der DDR-Leserschaft und zugleich als Identifikationsfigur einer großen Zahl westdeutscher Leserinnen und Leser zu gelten.“  

Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie der Künste

 


Sie wollte nie eine Kassandra sein. Und doch: In ihrem vielfältigen und beeindruckenden Werk, geschrieben in einem prägnanten Stil, hat sie den Finger auf die schwärenden Wunden in der Gesellschaft gelegt und dem Unausgesprochenen Gehör verschafft“  


Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD)

 


„Engagiert hat sie sich für Gerechtigkeit in der DDR und im wiedervereinten Deutschland eingesetzt.“

 

Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident MV

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