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200 Polizisten zum Schutz der Urlauber

200 Beamte sind mit dem Rad, zu Fuß und im Boot seit Montag bis September in den Urlaubsorten des Landes unterwegs. Die Polizeimöwe „Klara“ war nur am ersten Tag am Strand des Ostseebades Binz dabei.  FOTO: Stefan Sauer
200 Beamte sind mit dem Rad, zu Fuß und im Boot seit Montag bis September in den Urlaubsorten des Landes unterwegs. Die Polizeimöwe „Klara“ war nur am ersten Tag am Strand des Ostseebades Binz dabei. FOTO: Stefan Sauer

Binz.Mit dem Start der Tourismussaison an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns und der Seenplatte verstärkt die Polizei ihre Präsenz in den Urlauberzentren. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) gab am Montag in Binz auf Rügen den Auftakt für den sogenannten Bäderdienst. Neben den Streifen würden die Polizisten hilfesuchenden Touristen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sagte Caffier. Mit den verstärkten Polizeistreifen am Strand, auf Campingplätzen und in den Ferienorten soll die Sicherheit verbessert werden.
Dafür seien bis zum 8. September rund 200 Polizeibeamte im Einsatz, darunter auch 80 Bereitschaftspolizisten aus anderen Landesteilen. Im Blick haben sie vor allem die Straßenkriminalität und geben bei Bedarf Urlaubern Wegbeschreibungen zu Hotels oder Sehenswürdigkeiten. Nach Angaben Caffiers wird die Polizei wie in den Vorjahren nach der bewährten Doppelstrategie aus Repression und Prävention arbeiten. Straftaten würden konsequent geahndet. Zudem sollen Vorsorgemaßnahmen dazu beitragen, Straftaten zu verhindern. Die seit Jahren praktizierte Zusammenarbeit der Polizei mit den regionalen Tourismusverbänden und den kommunalen Präventionsräten hat sich nach Einschätzung des Innenministeriums bewährt. In Mecklenburg-Vorpommern geht die Zahl der Straftaten beständig zurück. Nach Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im vorigen Jahr insgesamt 126 677 Straftaten registriert, 1749 (1,4 Prozent) weniger als 2011. Damit war die Zahl der Delikte laut Innenministerium auf dem niedrigsten Stand seit 1990. Abgenommen haben insbesondere Diebstähle sowie Vermögens- und Fälschungsdelikte.

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