
| Kriminalität |
von Redaktion
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Nach der Veröffentlichung eines anonymen Anrufes könnten die Ermittlungen im Fall der zerstückelten Frauenleiche vom Tollensesee vorankommen. „Seit gestern haben wir ein relativ gutes neues Informationsaufkommen, das aktuell zur Prüfung steht“, hieß es am Samstag von der Mordkommission in Neubrandenburg. Ob der Anrufer oder das Mordopfer inzwischen identifiziert werden konnten, wollte ein Sprecher der Kommision nicht sagen.
Der anonyme Anrufer, offenbar ein älterer Mann mit regionaler Sprachfärbung, sagt in einem der beiden Notruf-Mitschnitte: „Irina Pablowski, 31, Polin, Hure, wollte dem Dicken von Krakow das Geschäft abnehmen.“ Im zweiten sagt er: „Irina Polanski, 31, Polin, Hure. Es war der Dicke.“
Motiv des Anrufers unklar
Die Ermittler stuften diese Hinweise als relevant ein. Es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann die Polizei in die Irre führen will, um von sich oder einem anderen abzulenken. „Die Motivlage des anonymen Anrufers ist nach Einschätzung der Mordkommission völlig offen“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.
Die Leichenteile waren nach Weihnachten im Tollensesee gefunden worden. Sie sollen von einer Frau im Alter zwischen 25 und 55 Jahren stammen.
Mordkommission sucht anonymen Anrufer
Audio: Der anonyme Anrufer
Video: Die Suche nach den Leichenteilen
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