Di. 29. Mai 2012
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Flugzeug-Unglück bei Parchim von Redaktion

Experten auf Ursachensuche

Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens bergen zusammen mit Polizisten und Feuerwehrleuten einen toten Passagier.
Mitarbeiter eines Bestattungsunternehmens bergen zusammen mit Polizisten und Feuerwehrleuten einen toten Passagier.
Foto: Frank Hormann (dapd)
Parchim/Schwerin (dpa/dapd)  

Nach dem Flugzeugunglück mit zwei Toten am Pfingstmontag bei Parchim (Landkreis Ludwigslust-Parchim) untersuchen Experten die Trümmer der Maschine nach der möglichen Unfallursache. „Wir haben drei Leute vor Ort, können aber bisher noch nicht mehr sagen“, erklärte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Braunschweig am Dienstag.

Die Maschine vom Typ Diamond Aircraft (DA) 42 war am Flughafen Parchim in Richtung Basel gestartet. Sie stürzte knapp zwei Kilometer weiter auf eine Wiese und wurde fast völlig zertrümmert. Nach Angaben der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern starben bei dem Unglück der 58 Jahre alte Pilot und eine 54 Jahre Passagierin. Zwei weitere Passagiere - eine 61 Jahre alte Frau und ein 59-jähriger Mann - kamen mit schweren Verletzungen in Kliniken. Alle Insassen sollen aus der Schweiz stammen.

Polizeiangaben zufolge war die Maschine gegen 13.40 Uhr auf dem Parchimer Flughafen gestartet. Kurz darauf soll der Pilot dem Flughafentower über Funk technische Probleme gemeldet haben. Anschließend verlor das Flugzeug an Höhe und stürzte rund zwei Kilometer vom Flughafen entfernt auf eine Wiese. Die Maschine schleuderte dann in eine angrenzende Waldkante und zerschellte dort.

Die Frau, die den Absturz überlebte, soll den Rettungskräften bei ihrer Bergung erklärt haben, dass ein Motorschaden Grund des Absturzes gewesen sein könnte.

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