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Falsch gewohnt: Ahlbecker Gemeindevertreter verliert Amt und Mandat

Heringsdorf.Es war eine üble Schlammschlacht, die sich CDU-Mann Thomas Heilmann mit dem Heringsdorfer Rathaus lieferte und am Ende hat er sie, wie es scheint, verloren: In der Affäre um seinen Wohnsitz, die bereits im letzten Herbst ausgebrochen war, gab es einen Urteilsspruch. Das Greifswalder Verwaltungsgericht entschied: Heilmann verliert sein Mandat in der Heringsdorfer Gemeindevertretung, zu der auch Ahlbeck gehört.
Heilmann war nach der Trennung von seiner Frau von Ahlbeck fortgezogen, nach Balm. In dieser Zeit löschte ihn die Heringsdorfer Amtsverwaltung aus dem Melderegister, was automatisch auch den Mandatsverlust zur Folge hatte. Bloß: Als dem Amt die Sache auffiel, wohnte Heilmann nach eigenen Angaben schon wieder in Ahlbeck. Egal, sagte das Amt: Einmal weggezogen reicht für den Rauswurf. Heilmann wehrte sich juristisch. „In Ahlbeck war die ganze Zeit mein Hauptwohnsitz“, betont er nach wie vor. Doch die Verwaltung hatte da Zweifel: Heilmanns Angaben seien mit Recherchen der Gemeinde nicht in Einklang zu bringen, hieß es.
Jetzt folgte das Verwaltungsgericht Greifswald dieser Auffassung. Heilmann muss nun also doch seinen Platz räumen und auch sein Amt als BauausschussVorsitzender ist futsch.ih

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