
| Castor-Demonstranten wegen Ankett-Aktion vor Gericht |
von Redaktion
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Rund 50 Sympathisanten demonstrierten zuvor vor dem Gerichtsgebäude gegen die Atomkraft und die aus ihrer Sicht ungerechtfertigte Strafe für die beiden Betroffenen. Eine 29-jährige Psychologin aus Leipzig und ein 31-jähriger Sozialarbeiter aus Köln hatten sich im Dezember 2010 an den Gleisen vor dem atomaren Zwischenlager Nord in Lubmin angekettet. Sie hielten dadurch den mit vier Castorbehältern beladenen Zug rund 15 Kilometer vor dem Ziel für Stunden auf. Die Staatsanwaltschaft sprach daraufhin wegen Zerstörung fremden Eigentums, Störung des Bahnbetriebs und Nötigung Strafbefehle aus. Die Angeklagten sollten jeweils eine Geldstrafe von 3600 Euro zahlen. Dagegen legten sie Widerspruch ein.
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