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Hochwasser-Ticker Mecklenburg-Vorpommern

Der Hafen in Dömitz.
Der Hafen in Dömitz.

Trotz teils ergiebiger Regenfälle ist das Hochwasser der Elbe in MV in der Nacht weiter gesunken. Die Pegelstände unterschritten in den frühen Morgenstunden in Dömitz das sogenannte Bemessungshochwasser von 6,80 Meter, für das die Dämme ausgelegt sind. Um 6.30 Uhr betrug der Wasserstand in Dömitz 6,76 Meter und in Boizenburg 7,01 Meter. Die Deiche hielten den Wassermassen stand.
Meldung von Freitag, 14. Juni

Deiche vollgesogen, aber Flut geht zurück
Fast überall sickert Wasser durch die Deiche: Trotz sinkender Elbe-Pegelstände bleibt die Lage in der Hochwasserregion Mecklenburg-Vorpommerns schwierig. Rund 1,2 Millionen Sandsäcke haben die Einsatzkräfte schon zur Erhöhung und Verstärkung der Dämme verbaut, wie der Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Andreas Bonin, am Donnerstag sagte. Mehrere hunderttausend liegen noch bereit. Sie werden zur Abdichtung der zahllosen Sickerstellen benötigt.
Meldung von Donnerstag, 13. Juni

Flut geht weiter zurück
Die Pegelstände unterschritten am frühen Donnerstagmorgen in Dömitz erstmals die Sieben-Meter-Marke. Derzeit sinkt das Wasser um knapp einen Zentimeter in der Stunde. Um 10.30 Uhr wurde ein Pegelstand von 6,92 Meter gemeldet. Im weiter flussabwärts gelegenen Boizenburg betrug er 7,19 Meter.
Meldung von Donnerstag, 13. Juni
 

Urlauber sitzen fest
Viele Urlauber-Boote hängen in den Kanälen fest, da das Wasser die Dömitzer Schleuse im Griff hält, teilt uns eine Leserin per E-Mail mit.
Meldung von Donnerstag, 13. Juni

Deiche vollgesogen wie Schwämme
An immer mehr Stellen sickert Waser durch die vollgesogenen Deiche, wie der Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Andreas Bonin, am Donnerstag sagte. Sie würden mit Sandsäcken abgedichtet.
Meldung von Donnerstag, 13. Juni

Deiche hielten in der Nacht
Das Elbehochwasser geht in Mecklenburg-Vorpommern weiter zurück. Zwischen Dömitz und Boizenburg wächst die Hoffnung, dass die Region mit rund 14 000 Einwohnern ohne Überflutungen davonkommt. Auch in der Nacht zum Donnerstag hielten die Deiche, wie eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim sagte. Die Pegelstände unterschritten in den frühen Morgenstunden in Dömitz erstmals seit Tagen die Sieben-Meter-Marke. Um 6.30 Uhr stand das Wasser noch 6,95 Meter hoch. Im weiter flussabwärts gelegenen Boizenburg betrug der Pegelstand 7,22 Meter. Zu Wochenbeginn waren Höchststände von 7,21 Metern in Dömitz und 7,32 Metern in Boizenburg gemessen worden.
Meldung von Donnerstag, 13. Juni

Elbeflut sinkt langsam - Lage bleibt angespannt
Die Lage in den Hochwassergebieten Mecklenburg-Vorpommerns bleibt trotz erstmals sinkender Pegelstände kritisch.  Immer wieder meldeten Deichwachen am Mittwoch Sickerstellen. Bundeswehrsoldaten und Technisches Hilfswerk verstärkten den Elbdeich in Dömitz zwischen Hafen und Festung auf rund 1,5 Kilometern mit Vlies und Sandsäcken. Den Deichwachen waren dort in der Nacht mehrere Sickerstellen aufgefallen. In Neu Kaliß war zuvor ein Damm am Zufluss Elde auf 200 Metern Länge gesichert worden. Rund 3000 Kräfte sind am Elbeabschnitt Mecklenburg-Vorpommerns im Einsatz, darunter 1900 Bundeswehrsoldaten. Sie verstärken jetzt auch die Deichwachen, die mit Kontrollgängen rund um die Uhr an ihre personellen Grenzen stoßen, wie Bundeswehrsprecher Klaus Brandel sagte.
Meldung von Mittwoch, 12. Juni

Auf Landkreis kommen Millionen-Kosten zu
Der Kampf gegen die Elbeflut 2013 wird den Landkreis Ludwigslust-Parchim voraussichtlich mehrere Millionen Euro kosten. Einen Anhaltspunkt bieten die Kosten des Hochwassers von 2002, die nach Auskunft von Landkreis-Sprecher Andreas Bonin fünf Millionen Euro betrugen. Ein großer Teil seien Lohnersatzkosten für Einsatzkräfte von Organisationen wie Freiwilliger Feuerwehr oder Technischem Hilfswerk, sagte Bonin am Mittwoch in Ludwigslust.
Meldung von Mittwoch, 12. Juni

Elbe-Flut in Teilen von MV sinkt
Am Mittwochmorgen um 9 Uhr wurden in Dömitz 7,15 Meter gemessen, fünf Zentimeter weniger als am Dienstagabend. Im weiter stromabwärts gelegenen Boizenburg stieg die Flut hingegen in der Nacht weiter von 7,30 auf 7,32 Meter, wie aus dem Internetportal pegelonline hervorging.
Meldung von Mittwoch, 12. Juni

Kreistag verschiebt Sitzung wegen Elbeflut
Wegen des andauernden Katastrophenalarms hat der Kreistag von Ludwigslust-Parchim seine für Donnerstag geplante Sitzung um eine Woche auf den 20. Juni verschoben, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Die Tagesordnung bleibe unverändert.
Meldung von Mittwoch, 12. Juni

Gefahr von Deichbrüchen bleibt groß
Das Elbehochwasser beginnt in Dömitz leicht zu sinken. Am Mittwochmorgen gegen sechs Uhr wurden 7,17 Meter gemessen, 3 Zentimeter weniger als am Vorabend. Die Gefahr von Deichbrüchen bleibe groß, betonte der Katastrophenabwehrstab des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Rund 3000 Kräfte sind an der Elbe in dem Bundesland im Einsatz. 100 000 Sandsäcke liegen zum Abdichten von Lecks bereit.
Meldung von Mittwoch, 12. Juni

Land setzt auf Bundes-Soforthilfeprogramm für Flutopfer
Nach dem Elbehochwasser will das Land Mecklenburg-Vorpommern im Falle von schweren Flutschäden das Soforthilfeprogramm des Bundes in Anspruch nehmen. Das hat das Kabinett am Dienstag in Schwerin beschlossen. „Es ist klar, dass das Land helfen wird, wenn es nötig ist“, sagte Regierungssprecher Andreas Timm nach der Sitzung. „Wir gehen weiter davon aus, dass Bund und Länder am Donnerstag über Hilfen zum langfristigen Wiederaufbau nach der Flut sprechen werden.“
Meldung von Dienstag, 11. Juni

Elbe-Pegel soll in Kürze sinken
In Kürze soll der Wasserstand nach Expertenvorhersagen leicht zu sinken beginnen. Für Mittwoch lautet die Prognose der Magdeburger Vorhersagezentrale für die Elbe 6,95 Meter am Pegel Dömitz und 7,05 Meter in Boizenburg, wie der Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Andreas Bonin, sagte.
Meldung von Dienstag, 11. Juni

Leichter Anstieg in Boizenburg
In Boizenburg stieg die Flut am Vormittag noch leicht weiter von 7,27 Meter auf 7,29 Meter.
Meldung von Dienstag, 11. Juni

Pegelstände in MV stagnieren
Das Elbehochwassers hat in Mecklenburg-Vorpommern seinen Höchststand offenbar erreicht. Am Pegel in Dömitz standen die Fluten am Dienstagmorgen (7 Uhr) 7,20 Meter hoch, in Boizenburg 7,26 Meter, wie aus dem Hochwasser-Informationsportal pegelonline hervorgeht. Das sind rund 5 Meter mehr als normal. Das Wasser steht 40 Zentimeter höher als das sogenannte Bemessungshochwasser, für das die Dämme ausgelegt sind. Die Sorge vor Deichbrüchen war groß. Bislang hielten die Dämme, sagte eine Sprecherin des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Die Deichwachen wurden verdoppelt.
Meldung von Dienstag, 11. Juni

Sperrbereich: Ortsfremde dürfen nicht mehr ins Hochwassergebiet
Das Hochwassergebiet an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern ist am frühen Montagabend für Ortsfremde gesperrt worden. Die rund 12 500 Einwohner in Dömitz, Boizenburg, Neu Kaliß, Lübtheen, Teldau und Teilen von Boizenburg-Land sollen sich auf eventuell nötig werdende Evakuierungen vorbereiten, sagte Landrat Rolf Christiansen nach einer Sitzung des Katastrophenabwehrstabes. Die Einsatzkräfte brauchten Handlungsräume, um bei drohenden Deichbrüchen ungestört und schnell agieren zu können, begründete Christiansen die Maßnahme. Unterdessen steigt das Hochwasser immer langsamer, am Montagnachmittag nur noch um einen halben Zentimeter pro Stunde. Von Beruhigung könne dennoch keine Rede sein, sagte Christiansen, das Problem sei der enorm hohe Wasserdruck, der voraussichtlich eine Woche lang auf den Deichen laste. Nach jüngsten Berechnungen soll der Scheitel etwas geringer ausfallen als die zuletzt prognostizierten Werte von 7,65 Meter in Dömitz und 7,80 Meter in Boizenburg.
Meldung von Montag 10. Juni

B 191 in Heiddorf voll gesperrt
Die B 191 in Heiddorf ist aufgrund des Hochwassers am Montagmittag für den Straßenverkehr gesperrt worden. Wie lange die Vollsperrung dauern wird, kann nicht abgeschätzt werden. Eine örtliche Umleitung sei aber ausgeschildert, teilte die Polizei mit.
Meldung von Montag 10. Juni

Wasser steigt langsamer: Ein Zentimeter pro Stunde
Das Elbe-Hochwasser in Mecklenburg-Vorpommern steigt langsamer als in den zurückliegenden Tagen. Der Wasserstand nehme aktuell pro Stunde einen Zentimeter zu, sagte der Dömitzer Hafenmeister Michael Kirstein. In den Tagen davor waren die Fluten stündlich um vier Zentimeter gestiegen. Möglicherweise ist der langsamere Anstieg ein Effekt der Flutung der Havelpolder in Brandenburg. Entwarnung könne jedoch nicht gegeben werden, betonte der Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim, Andreas Bonin, in Ludwigslust.
Meldung von Montag, 10.Juni

Achtung: ICE-Strecken lahmgelegt
Nach dem Bruch eines Elb-Deiches in Fischbeck (Sachsen-Anhalt) hat sich die Hochwasserlage für Norddeutschland am Montagmorgen verschärft. Besonders betroffen ist der Fernbahnverkehr der Bahn. Gegen 03.00 Uhr sperrten die Behörden die Eisenbahn-Elbebrücke in Hämerten nahe Stendal. Damit sind die ICE-Hauptverbindungen von Frankfurt (Main) nach Berlin und von Hannover nach Berlin unterbrochen. Die Züge fallen aus oder werden umgeleitet. Die Bahn spricht von stundenlangen Verspätungen. Die Dauer der Brückensperrung sei noch nicht absehbar und hänge von der Hochwasser-Lage ab.
Meldung von Montag, 10.Juni

Altenheim in Dömitz evakuiert - gut 2000 Helfer im Einsatz
Am Montagvormittag wurde das DRK-Altenheim in Dömitz evakuiert. Die rund 50 Bewohner wurden auf Einrichtungen im gesamten Landkreis verteilt, wie eine Mitarbeiterin sagte. Bundeswehrsoldaten, Feuerwehrleute und Technisches Hilfswerk füllten und stapelten weiter Sandsäcke, um die bedrohten Städte Dömitz und Boizenburg sowie die Dörfer an den gefährdeten Zuflüssen Elde und Sude zu schützen. Mehr als 2000 Kräfte sind im Einsatz.
Meldung von Montag, 10.Juni

Sellering bei Sitzung des Katastrophenabwehrstabes
Am Nachmittag will Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) an einer Sitzung des Katastrophenabwehrstabes in Ludwigslust teilnehmen und anschließend die Hochwasserregion besuchen. Dafür beendet er seine Auslandsreise vorfristig und kehrt von der letzten Station Dubai einige Stunden eher zurück, sagte Regierungssprecher Andreas Timm in Schwerin. Zwei Termine in Dubai am Montagmorgen seien gestrichen worden.
Meldung von Montag, 10.Juni

Elbpegel in Ludwigslust-Parchim steigen weiter
Die Elbpegel im Kreis Ludwigslust-Parchim haben besorgniserregende Höhen erreicht. In Dömitz lag der Pegel am Montagmorgen bei 7,12 Metern. In Boizenburg waren es zur selben Zeit 6,78 Meter. Damit übertrafen die Werte in Dömitz bereits den historischen Höchststand von 6,72 Metern, der beim Januar-Hochwasser 2011 gemessen worden war. Der Krisenstab ordnete daraufhin die Evakuierung des Dömitzer Altenheims für diesen Montag an.
Meldung von Montag, 10.Juni

Erste Evakuierungen in Dömitz
Der Krisenstab ordnete die Evakuierung des Dömitzer Altenheimes für Montag an. Die Lage sei sehr ernst, sagte der Ludwigsluster Landrat Rolf Christiansen (SPD). Niemand wisse, ob die Deiche hoch genug sind und ob sie dem gewaltigen Druck standhalten. Wer nicht unbedingt in der Region bleiben müsse, sollte sie verlassen.
Meldung von Montag, 10.Juni

MV setzt Hoffnung auf Flutung der Havelpolder
Das Innenministerium in Schwerin hofft, dass durch die Flutung der Havelpolder in Brandenburg der Höhepunkt des Hochwassers um 32 bis 34 Zentimeter niedriger ausfällt als prognostiziert. Der Scheitel würde dann in Dömitz noch maximal 7,28 Meter erreichen, in Boizenburg 7,48 Meter. In Dömitz stand das Wasser am Sonntagnachmittag bereits 6,82 Meter hoch - so hoch wie nie zuvor.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Schulen bleiben geschlossen
Drei Schulen im gefährdeten Gebiet bleiben von Montag an geschlossen: das Schulzentrum und eine Grundschule in Boizenburg sowie die Grundschule in Neu-Kaliß. Für viele weitere Schulen bis hin nach Hagenow und Ludwigslust fällt der Schulbusverkehr aus. Betroffene Fahrschüler sind vom Unterricht befreit.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Prognosen
Der Fluthöhepunkt soll am Mittwoch Dömitz mit 7,60 Meter erreichen, einen Tag später Boizenburg mit 7,80 Meter. Mit der Zusatzerhöhung sind die Deiche an der Elbe jetzt 8,10 Meter hoch. Der bisherige Hochwasserrekord, gemessen im Januar 2011, betrug 6,72 Meter in Dömitz und 6,90 Meter in Boizenburg.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Neue Technik für Deiche in Boizenburg
Im Raum Boizenburg baut eine Spezialfirma mit Hilfe schwerer Technik aus Kies einen Damm auf den Deich, verdichtet das Material und deckt es mit Vlies ab. Darauf kommt noch eine Lage Sandsäcke.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

2000 Helfer erhöhen Deiche
In Dömitz und Boizenburg haben mehr als 2000 Helfer von Bundeswehr, Technischem Hilfswerk und Feuerwehren die Elbdeiche erhöht. Zumeist mit Sandsäcken wurde auf der Deichkrone ein 30 Zentimeter hoher zusätzlicher Wall errichtet.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Rekordflut an der Elbe auch in MV: Erste Schäden
Die Behörden bereiten Evakuierungen vor allem von Alten- und Pflegeheimen in der Hochwasserregion für den Fall vor, dass dies notwendig werden sollte. Unterdessen werden erste Schäden gemeldet: Im Dömitzer Hafen-Hotel steht die Veranstaltungshalle 40 Zentimeter unter Wasser, wie der Technische Leiter, Michael Kirstein, sagte.  Am Sonntagvormittag hatte die Elbe im Dömitzer Hafen bereits eine Höhe von 6,63 Meter.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Bahnverkehr ändert sich
Aufgrund der Sperrung der Elbe-Eisenbahnbrücke ergeben sich folgende Änderungen:
Fernverkehr :
Die IC-Linien 55 und 56 von und nach Hannover enden und beginnen jeweils in Magdeburg Hauptbahnhof. Zwischen Magdeburg Hauptbahnhof und Halle wird für Reisende im Fernverkehr ein Busnotverkehr eingerichtet. Ab Halle können die Fahrgäste den Nahverkehr nach Leipzig nutzen. 
Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Fernverkehr zwischen Leipzig und Berlin zu nutzen und von Berlin nach Hannover weiter zu reisen.    
Regionalverkehr:
Der Regionalverkehr aus Leipzig und Berlin nach Magdeburg verkehrt bis Biederitz. Zwischen Biederitz und Magdeburg ist ein Busnotverkehr eingerichtet. 
Weitere Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Deiche werden erhöht
Rund 1000 Bundeswehr-Soldaten und zahlreiche zivile Katastrophenschützer arbeiten an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern mit Hochdruck an der Aufstockung der Deiche, um die erwartete Rekordflut abzuwehren. Für Mittwoch sind in Dömitz 7,60 Meter vorhergesagt. Einen Tag später soll der Flutscheitel Boizenburg mit Höchstwasserständen von 7,80 Meter erreichen. Die Bundeswehr beordert weitere 300 Soldaten des Panzerbataillons 33 aus Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen) an den Flussabschnitt, wie ein Sprecher der Bundeswehr am Sonntag in Ludwigslust sagte.
Meldung von Sonntag, 9. Juni

Nun wohl doch Pegelstände über 7 Meter
Die Vorhersagen schwanken: Aber der Landkreis Ludwigslust-Parchim rechnet für Dömitz und Boizenburg in der nächsten Woche nun doch mit Pegelständen deutlich über sieben Meter. Das sagte Landrat Rolf Christiansen nach Mitteilung vom Samstag am Morgen bei der Beratung des Führungsstabes in Ludwigslust. Nach neuen Berechnungen der Hochwasserwerte von Fachleuten in Mecklenburg-Vorpommern müsse bis Mitte der kommenden Woche im Verlauf der Elbe im Land mit 7,50 Meter gerechnet werden. Dieser Stand liege deutlich über dem von der Hochwasserzentrale in Magdeburg vorhergesagten Spitzenwert von 6,85 Metern.
Meldung von Sonnabend, 8. Juni

Pegelstände in Mecklenburg-Vorpommern steigen weiter
Das Wasser der Elbe steigt im Kreis Ludwigslust-Parchim langsam weiter. In Dömitz wurde am Samstagmorgen (9.00 Uhr) ein Wasserstand von 5,71 Metern gemessen, in Boizenburg waren es zur selben Zeit 4,44 Meter. Der Flutscheitel wird in Mecklenburg-Vorpommern aber erst am Dienstag oder Mittwoch erwartet. Dann soll die Elbe in Dömitz auf 6,85 Meter und in Boizenburg auf 6,95 Meter ansteigen.
Meldung von Sonnabend, 8. Juni

Leichte Entwarnung: Flut-Scheitel unter 7 Meter
Die anrollende Elbe-Flut wird nach jüngsten Expertenschätzungen Mecklenburg-Vorpommern weniger schlimm treffen als zunächst befürchtet. Die Hochwasservorhersagezentrale Elbe mit Sitz in Magdeburg erwartet den Scheitel des Hochwassers Mittwoch in Boizenburg mit 6,90 Metern. Das seien 50 Zentimeter weniger als noch am Tag zuvor prognostiziert.
Meldung von Freitag, 7. Juni

5 Meter sollen überschritten werden
Der Wasserspiegel der Elbe steigt um mehrere Zentimeter pro Stunde. Heute soll die Fünf-Meter-Marke überschritten werden. Wie hoch die Fluten steigen werden, vermag niemand zu sagen. „Wir bereiten uns auf das Allerschlimmste vor“, sagt Umweltminister Backhaus.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Backhaus will Dämme erhöhen
Umweltminister Till Backhaus (SPD) will die Dämme an der Elbe um 30 Zentimeter auf 8,10 Meter erhöhen. Die Deiche im Binnenland, entlang der Zuflüsse, sollen 7,80 Meter erreichen.
Meldung von Freitag, 7. Juni

Sonntagsfahrverbot für Lkw aufgehoben
In dem von Hochwasser betroffenen Elbe- Landkreis Ludwigslust-Parchim ist an den kommenden beiden Sonntagen das Fahrverbot für Lastwagen aufgehoben. Das teilte das Infrastrukturministerium am Donnerstag mit. „Mit der Verfügung wollen wir die Versorgung der Bevölkerung und die Funktionsfähigkeit wichtiger Logistikketten gewährleisten“, sagte Minister Volker Schlotmann (SPD). Die Aufhebung des Sonntagsfahrverbots gelte ohne Einschränkungen, gesonderte Anträge seien nicht zu stellen, hieß es.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Land bietet Hochwasser-Kreis Hilfen an
Im Kampf gegen das Elbehochwasser setzt Innenminister Lorenz Caffier (CDU) alles daran, die Deiche so abzusichern, dass sie nicht überflutet werden. „Das hat oberste Priorität“, sagte er am Donnerstag. Das Land habe dem Elbe-Landkreis Ludwigslust-Parchim Hilfen angeboten, darunter den Einsatz von Technik und Fahrzeugen oder eines Hubschraubers mit einer Infrarotkamera, um Schwachstellen an den Deichen zu entdecken, die durch Biber entstanden sein können. Das Land werde aber nur die Hilfe entsenden, die der Landrat anfordert, sagte Caffier.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Bundeswehr füllt Sandsäcke
Die Bundeswehr unterstützt die Vorbereitungen auf das Hochwasser der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern derzeit mit 400 Soldaten des Panzergrenadierbataillons 401 in Hagenow. Am Donnerstag sollen weitere 100 Soldaten aus dem Fernmeldebataillon 801 in Neubrandenburg sowie 250 aus dem Pionierbataillon 301 in Minden (Nordrhein-Westfalen) folgen, wie das Landeskommando in Schwerin mitteilte. Bisher füllten die Soldaten rund 40 000 Sandsäcke und schafften diese an die zu verstärkenden Deichabschnitte bei Dömitz.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Opposition fordert Sellering zu Reiseabbruch auf
Wegen des näher kommenden Elbehochwassers hat Linksfraktionschef Helmut Holter Ministerpräsidenten Erwin Sellering (SPD) aufgefordert, seine Reise durch die Türkei und die Arabischen Emirate abzubrechen. „Angesichts der bedrohlichen Lage wegen des Hochwassers ist der Platz des Ministerpräsidenten hier in Mecklenburg- Vorpommern“, sagte Holter am Donnerstag. „Er sollte seine Reise abbrechen, sich für den Auslandsbesuch vertreten lassen und den Menschen hier im Land zur Seite stehen.“
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Minister wollen Lage inspizieren
Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) will sich heute zusammen mit seinem Amtskollegen aus Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), ein Bild von der Lage in den Hochwassergebieten machen.
Meldung von Donnerstag, 6. Juni

Landrat ruft Katastrophenalarm aus
Angesichts des nahenden Elbehochwassers hat der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim, Rolf Christiansen, am Mittwochmorgen Katastrophenalarm ausgelöst. Dies sagte Umweltminister Till Backhaus (beide SPD) am Mittwoch in Rostock. „Die Prognosen deuten auf ein Szenario hin, das wir wirklich noch niemals gehabt haben“, betonte der Minister. Er gehe davon aus, dass am Montag, Dienstag, spätestens Mittwoch kommender Woche mit der vollen Wucht der Flut zu rechnen sei.
„Wir müssen nun mit dem Allerschlimmsten rechnen.“
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Arbeitsstab "Hochwasser" in Aktion
Im Innenministerium hat derweil der Arbeitsstab „Hochwasser“ des Landesamtes für Katastrophenschutz die Arbeit aufgenommen. Er arbeite eng mit dem Elbe-Landkreis Ludwigslust-Parchim zusammen und werde überregional Hilfe organisieren, wie ein Sprecher sagte. Im Stab arbeiteten Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und die Bundeswehr mit, sagte ein Sprecher des Bundeswehr-Landeskommandos.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Bundeswehr steht mit 200 Soldaten bereit
Die Bundeswehr hälte 200 Soldaten des Panzergrenadierbataillons 401 in Hagenow in Einsatzbereitschaft. Sie könnten an die Elbe verlegt werden, wo 36 Kilometer Deiche zu schützen seien.
Meldung von Mittwoch, 5. Juni

Mecklenburg-Vorpommern ruft Alarmstufe 1 aus
Angesichts des drohenden Hochwassers an der Elbe hat Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag für seinen Flussabschnitt die Alarmstufe 1 ausgerufen. Ab Donnerstag sei ein sehr schneller Wasserstandsanstieg von etwa einem Meter pro Tag zu erwarten, teilte das Umweltministerium in Schwerin mit.
Meldung von Dienstag, 4. Juni

Aktuelle Pegelstände der Elbe >>

Hochwasserinformation/Pegelstände MV >>
 

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