Nordkurier.de

Kranzniederlegung und Friedensfest

Polizisten stehen in Raben-Steinfeld am Mahnmal „Die Mutter“ nachdem von Politikern Kränze zum Gedenken an den 8. Mai 1945 niedergelegt wurden.  FOTO: Jens Büttner
Polizisten stehen in Raben-Steinfeld am Mahnmal „Die Mutter“ nachdem von Politikern Kränze zum Gedenken an den 8. Mai 1945 niedergelegt wurden. FOTO: Jens Büttner

Schwerin/Demmin.Am Endpunkt des Todesmarsches aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück haben Spitzenpolitiker des Landes am Mittwoch an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 68 Jahren erinnert. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von SPD, Linke und Grünen sowie der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Wolf-Dieter Ringguth, legten im Schweriner Vorort Raben Steinfeld Kränze nieder. Der Todesmarsch war Anfang Mai 1945 in dem Ort angesichts des nahen Kriegsendes aufgelöst worden. An das Leiden der Häftlinge erinnert heute das Mahnmal „Die Mutter“.
In Demmin fand ein Friedensfest statt.Der Kundgebung der Rechtsextremen, unter anderem mit Sympathisanten der NPD, schlossen sich laut Polizei rund 250 Teilnehmer an. Das Bündnis „Demmin bleibt bunt“ brachte bis zu 600 Menschen auf die Straße.Ein Polizist sei dabei leicht verletzt worden.

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×