
| Verkehrsunfälle |
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Auf den Straßen Mecklenburg-Vorpommerns sind im vorigen Jahr 143 Menschen ums Leben gekommen, 32 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das Land hat damit nach Hamburg den höchsten Zuwachs an Todesopfern in Deutschland, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Insgesamt starben auf deutschen Straßen im vergangenen Jahr 3991 Menschen, 9,4 Prozent mehr als 2010.
Schönes Wetter führt zu mehr Unfällen
Als wesentlichen Grund für den starken Anstieg nannte das Amt das Wetter: Der milde Winter, der warme und trockene Frühling und ein schöner Herbst hätten dazu geführt, dass mehr und häufig auch schneller gefahren wurde. Außerdem seien dann mehr Fußgänger und Zweiradfahrer unterwegs, das bedeute schwerere Unfälle. Drastisch stieg die Zahl der Verkehrstoten bundesweit im Dezember: 364 Menschen starben auf den Straßen, mehr als doppelt so viele wie im Dezember 2010.
Die Zahl der Verletzten erhöhte sich um ein gutes Drittel auf rund 31 400. Die Unfallzahlen für 2011 ließen die Alarmglocken schrillen, hieß es beim Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Daher habe sich der Vorstand des DVR für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. Für Fahranfänger sollte eine Verlängerung des Lernzeitraumes eingeführt werden.
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