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Nicht nur in Anklam und auf Rügen wird bald gebuddelt

Neubrandenburg/Schwerin.Das Infrastruktur- und Verkehrsministerium in Schwerin erarbeitet derzeit eine Prioritätenliste mit Projekten aus MV, die für den Bundesverkehrswegeplan bis Ende September angemeldet werden müssen. Darunter sind auch Großvorhaben aus dem östlichen Mecklenburg-Vorpommern.
Zu den schon feststehenden Projekten zählen die Ortsumgehung Anklam und die B96n auf Rügen. „Daneben versuchen wir noch weitere unterzubringen, bei denen wir uns vorstellen, bis 2015 Planrecht zu erlangen: den ersten Bauabschnitt der Ortsumgehung Neubrandenburg, die Ortsumgehung Mirow, die Nord-Ortsumgehung Plau und die Ortsumgehung Wolgast“, so ein Sprecher des Ressorts von Minister Volker Schlotmann (SPD) gegenüber unserer Zeitung. Geld- und Auftraggeber bleibe aber der Bund.
Wie der Sprecher zudem versicherte, wolle man noch in diesem Jahr mit dem Ersatzneubau der Brücke Hochstraße Neubrandenburg beginnen. Für die Autobahnbrücke Petersdorfer See bei Malchow sei dies ab dem Jahr 2015 geplant.
In der Planung sind derzeit auch neue Flächen für Windenergieanlagen, nachdem das Ministerium 2012 die Kriterien lockerte. „Mit der ersten Auslegung möglicher neuer Eignungsgebiete beginnt eine so genannte Jedermanns-Beteiligung“, so das Ministerium. Das bedeute, dass alle Bürger sich mit Stellungnahmen und Kritik zu den vorgeschlagenen Flächen äußern können. Ansprechpartner sind die Ämter für Raumordnung.ure
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