Februar 3, 2012
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Wirtschaft + Soziales von Redaktion

Nordic Yards bauen Plattform für dreistelligen Millionenbetrag

Großer Erfolg für die Nordic Yards Werft: Sie baut für Siemens Energy eine riesige Offshore-Plattform und erhält dafür angeblich einen dreistelligen Millionenbetrag. Für die Beschäftigten in Wismar und Rostock heißt es: weiter Arbeit für ein Jahr.

Großauftrag zur Fertigung einer dritten Offshore-Plattform
Die Nordic Yards Werften in Wismar und Rostock haben von Siemens Energy einen Großauftrag zur Fertigung einer dritten Offshore-Plattform erhalten.
Foto: dpa
Wismar/Warnemünde (dpa)  

Die Nordic Yards Werften in Wismar und Rostock haben von Siemens Energy einen Großauftrag zur Fertigung einer dritten Offshore-Plattform erhalten. Am 2. Mai soll an beiden Standorten mit dem Bau der neuen Anlage begonnen werden, bestätigte Nordic-Yards-Sprecherin Susanne Meyer am Freitag. In Medien war von einem Auftragsvolumen zwischen 100 Millionen und 250 Millionen Euro die Rede. Mit einem Jahr Bauzeit werde gerechnet.

 

Auftrag hilft Arbeitsplätze an den Werftstandorten zu sichern

 

Der neue Auftrag helfe, die derzeit 941 Arbeitsplätze an den Werftstandorten zu sichern, sagte die Sprecherin. An den beiden anderen Plattformen arbeiten die Beschäftigten seit Mai beziehungsweise November vergangenen Jahres.

 

Die bisher größte Plattform ist für den Windpark Sylwin in der Nordsee, etwa 70 Kilometer westlich von Sylt, bestimmt. Sie werde fast 80 Meter hoch, 56 Meter breit und 82,5 Meter lang. Sie soll bis zu 864 Megawatt erneuerbare Energie in das deutsche Stromnetz einspeisen.

 

Gesamtinvestition liegt bei knapp einer Milliarde Euro

 

Endkunde ist Meyer zufolge der deutsch-niederländische Übertragungsnetzbetreiber TenneT. Er habe ein Konsortium, bestehend aus Siemens Energy und Prysmian Powerlink, mit der technischen Ausstattung und dem Netzanschlusses beauftragt.

 

Die Gesamtinvestition liege bei knapp einer Milliarde Euro. Zu den Berichten in den Medien, wonach das Auftragsvolumen für die Werften, die gewissermaßen die Hardware herstellen, bei mindestens 100 Millionen Euro liegt, äußerte sich die Sprecherin nicht.

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