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Restaurierte Schlosskirche eröffnet

Schwerin.Mit einem Festgottesdienst ist am Pfingstsonntag die Schweriner Schlosskirche nach zweijähriger Sanierung wiedereröffnet worden. In seiner Predigt verwies der Schweriner Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Andreas von Maltzahn darauf, dass die Schlosskirche als erste in Mecklenburg einem protestantischen Raumprogramm gefolgt ist. Die Kanzel stehe an einem hervorgehobenen Ort – das bedeute: „Die Konzentration auf das Wesentliche – auf das Hören von Gottes Wort.“
Das Haus war 1563 als erster reformatorischer Kirchenbau Mecklenburgs eingeweiht worden. Abgesehen vom Auswechseln der Verglasung der fünf Chorfenster am Ende des 19. Jahrhunderts und mehrerer Umbauten an der Orgel habe die Kirche seitdem keine wesentlichen Veränderungen erfahren, erklärte ein Kirchensprecher. Die umfangreiche Restaurierung von 2011 an umfasste die gesamte Innenausstattung des Gebäudes und kostete 4,5 Millionen Euro. Pastor Holger Marquardt, Probst der Schlosskirchengemeinde Schwerin, betonte, dass Mecklenburgs erstes evangelisches Gotteshaus noch nie derart gründlich gereinigt worden sei.

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