
| 20 Jahre Lichtenhagen |
von Redaktion
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„Auch unmittelbar nach den Ereignissen erfuhren die Betroffenen Migrantinnen und Migranten und Asylsuchenden nicht die notwendige Solidarität aus der Gesellschaft“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. „Dafür entschuldigen wir uns und versichern: Wir haben gelernt."
Als im Sommer 1992 wochenlang Asylsuchende vor der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber campierten, entluden sich Ausländerfeindlichkeit und soziale Spannungen in Gewalt. Rechtsextreme und ein entfesselter Mob warfen Steine und Brandsätze auf das benachbarte Haus, in dem zu diesem Zeitpunkt 150 Menschen waren, davon rund 100 Vietnamesen. Aus den Fenstern schlugen Flammen, nur durch Glück wurde niemand getötet. Tausende Schaulustige klatschten den Angreifern Beifall. Bis zum Sonntag gedenkt die Hansestadt mit zahlreichen Veranstaltungen der Ausschreitungen. Am Sonntag wird auch Bundespräsident Joachim Gauck erwartet.
Immer wieder im August
Mafalda Hohlfeld wohnte im Aufgang Nummer 15
Guido Nowak wurde bei den Krawallen verletzt
Christian Garate aus Chile kam 1973 in die damalige DDR
Rassistische Anschläge sind nicht vergessen|
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