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Schnellboote „Gepard“ und „Hermelin“ zurück

Nach einem Jahr Einsatz vor der Küste des Libanons sind am Freitag die Schnellboote „Gepard“ und „Hermelin“ in ihrem Heimathafen Rostock-Warnemünde eingelaufen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die jeweils 35-köpfigen Besatzungen von mehr als 150 Angehörigen und Freunden erwartet, berichtete eine Sprecherin des Marinekommandos. Seit dem Auslaufen am 24. Mai 2012 haben die beiden Boote knapp 90 000 Kilometer zurückgelegt.

Auf der Heimfahrt gab es allerdings im spanischen Cadiz eine mehrtägige Zwangspause. Seegang mit Wellenhöhen von bis zu sechs Metern vor der Küste Portugals und in der Biskaya versperrte den Weg für die kleinen Boote. Die Besatzungen waren zweimal ausgetauscht worden. Mitte April hatten die Korvette „Braunschweig“ und das Schnellboot „Frettchen“ Warnemünde verlassen, um die beiden Schnellboote abzulösen. Die Marineschiffe sind am Unifil-Einsatz vor der libanesischen Küste beteiligt, um dort Waffenschmuggel zu verhindern. Ende Februar war das Schnellboot „Hermelin“ in die Schlagzeilen geraten, nachdem mehrere Soldaten einen Vorgesetzten angegriffen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sechs Soldaten wegen des Verdachts der Meuterei.

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