
| Bau |
von Redaktion
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In Mecklenburg-Vorpommerns Bauwirtschaft laufen die Geschäfte wieder prächtig. Der Umsatz der Unternehmen schnellte im vergangenen Jahr um 15,1 Prozent im Vergleich zu 2010 in die Höhe und erreichte 1,85 Milliarden Euro, wie aus Daten des Statistischen Landesamtes vom Mittwoch hervorgeht. Damit schaffte es der Bau erstmals wieder auf das Niveau vor der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Im Jahr 2007 waren 1,83 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet worden, danach ging es bis auf 1,5 Milliarden Euro 2009 hinunter. Die Auftragseingänge entwickelten sich 2011 allerdings weniger dynamisch als die Umsätze. Öffentliche Auftraggeber hielten sich zurück - das Auslaufen der Konjunkturpakete macht sich bemerkbar, die zur Bewältigung der Krise aufgelegt worden waren.
Ein Plus von 7,1 Prozent
Das Statistikamt meldete ein Plus zu 2010 von lediglich 7,1 Prozent. Das Wachstum liegt nach den Worten von Bauminister Harry Glawe (CDU) damit aber deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 4,4 Prozent. Aufträge von Bund, Land und Kommunen für den Hochbau gingen laut Statistikamt um 5,9 Prozent zurück, für den Tiefbau um 7,1 Prozent. Die Unternehmen beschäftigten im vergangenen Jahr gut 16 000 Mitarbeiter. Das sind 1,8 Prozent mehr als 2010.
Glawe sagte: „Die Konjunkturprogramme und die gute wirtschaftliche Entwicklung haben dazu beigetragen, dass die Branche einstellt, und Auftraggeber manchmal schon Wartezeiten einkalkulieren müssen.“ Das Land stellt Glawe zufolge für die Förderung der Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen in diesem Jahr 11,5 Millionen Euro zur Verfügung. In der Städtebauförderung seien im Haushaltsentwurf 77,7 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln für 2012 veranschlagt.
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