
| Energie/Rohstoffe |
von Redaktion
|
Die Rekord-Kraftstoffpreise lassen die Fälle von Benzin- und Dieseldiebstahl in Mecklenburg-Vorpommern sprunghaft steigen. Im Januar registrierte die Polizei 115 Fälle, wie ein Sprecher des Landeskriminalamtes in Rampe bei Schwerin am Dienstag sagte. Im Januar vorigen Jahres waren es lediglich 69, ein Jahr davor 36. Im gesamten vorigen Jahr verzeichneten die Beamten 1343 Kraftstoffdiebstähle, nach 915 im Jahr davor. Mitunter gelingt es der Polizei, einen Dieb zu fassen.
Am Montag gestand ein 44 Jahre alter Mann, am vergangenen Freitag auf einer Baustelle nahe Banzkow bei Schwerin mehrere hundert Liter Diesel von Baumaschinen abgezapft zu haben. Er wollte damit nach eigenen Angaben sein Auto betanken und damit die hohen Spritpreise an der Tankstelle umgehen, wie die Polizeiinspektion in Ludwigslust mitteilte. Die Benzinpreise in Deutschland hatten am Montag den höchsten Stand aller Zeiten erreicht. Für einen Liter Superbenzin E10 waren nach Angaben der Mineralölwirtschaft im bundesweiten Durchschnitt 1,64 Euro zu bezahlen und damit so viel wie noch nie.
Benzin-Wahnsinn klettert auf neue Rekordhöhen
Demmin: Autofahrer tanken lieber teuer statt Gas
Müritzregion: Taxiunternehmer suchen optimale Strecke
Fragen und Antworten zum Preisanstieg bei Sprit und Strom
Tanken in Polen lohnt kaum noch
Vielfahrer sparen trotz Preisanstiegs bei Diesel
ADAC: Öl-Multis schröpfen die Autofahrer der Region|
|
Sie wollen immer aktuell informiert sein? Gute Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Sport finden Sie auf sueddeutsche.de