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Trotz Bienensterbens gibt das Land kein Geld aus

Bienen in einem Bienenstock, aufgenommen am 05.10.2011 in Reinkenhagen bei Greifswald.
Bienen in einem Bienenstock, aufgenommen am 05.10.2011 in Reinkenhagen bei Greifswald.

Trotz des Bienensterbens fördert das Landwirtschaftsministerium in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr keine Betriebe, die neu in das Bienenweide-Programm einsteigen wollen. Landwirte und Imker, die bereits mitmachen, erhalten weiterhin 540 Euro je Hektar angelegte Blühfläche mit einheimischen Pflanzen. Das Programm läuft fünf Jahre lang, pro Betrieb werden bis zu zwei Hektar gefördert. Die Vize-Vorsitzende des Landesverbandes der Imker Mecklenburg und Vorpommern, Margret Peters, zeigte sich enttäuscht. Das Programm sei eine gute Sache, obwohl es mit der Begrenzung auf 1000 Hektar recht klein sei.

Dem Ministerium zufolge werden alle Agrarumweltmaßnahmen im Hinblick auf die neue Förderperiode überarbeitet. Ab 2014 sollen neue Richtlinien mit höheren Flächenanteilen gelten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat dem Ministerium nach eigenen Angaben empfohlen, in Zukunft die Bienenweide auf zwei Prozent der Ackerfläche je Betrieb zu fördern. Die Bienenweide sei notwendig für mehr Artenvielfalt.

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