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Werften: Wichtige Zeugen erst nach Bundestagswahl

Der Untersuchungsausschuss zur Pleite der P+S-Werften wird wichtige Zeugen erst nach der Bundestagswahl am 22. September vernehmen. Der Ausschuss beschloss am Montag mit den Stimmen der SPD/CDU-Koalitionsvertreter den Zeitplan für das zweite Halbjahr.
„In der heutigen Sitzung hat sich unsere Vermutung bestätigt, dass SPD und CDU die Aufklärungsarbeit des Ausschusses bis nach den Wahlen verzögern wollen“, kritisierte Linksfraktionschef Helmut Holter.

Grüne und Linke hatten zusätzliche Ausschusstermine gefordert, scheiterten damit jedoch an der Koalitionsmehrheit. Kritik an der Langsamkeit kommt vom Obmann der Grünen im Ausschuss, Johannes Saalfeld. Die SPD-Obfrau Stefanie Drese meinte hingegen, der Ausschuss liege voll im Zeitplan. „Wer gut arbeitet, braucht keine Sondersitzungen“, sagte sie.

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