
| Erneuerbare Energie |
von Redaktion
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Die Windenergiebranche in Mecklenburg- Vorpommern will beim Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg kräftig mitmischen. „Wir haben eine lange Tradition bei der Entwicklung und Nutzung der Windenergie. Die ist im Süden noch ausbaufähig“, sagte der Vorsitzende des Vereins „Wind Energy Network“, Andree Iffländer. „Wir können unseren Know-how-Vorsprung in den Süden transportieren.“
Das Netzwerk besteht aus 93 Unternehmen, die die gesamte Wertschöpfungskette repräsentieren. Am Donnerstag organisiert das Netzwerk gemeinsam mit dem Energiekonzern EnBW einen sogenannten Windenergieabend in Stuttgart. Laut Iffländer soll damit die Vernetzung der Nordost-Unternehmen mit überregional tätigen Firmen aus Süddeutschland ausgebaut werden. EnBW betreibt derzeit in der Ostsee vor der Halbinsel Fischland-Darß- Zingst den Windpark Baltic 1, vor Rügen entsteht der Park Baltic 2.
Nach Plänen der grün-roten Landesregierung in Stuttgart sollen im stark industriell ausgerichteten Südwesten künftig jährlich rund 150 neue Windrädern errichtet werden. Baden-Württemberg will damit den letzten Platz bei der Nutzung von Windenergie im Vergleich der Flächenlander verlassen. Nach Angaben des Deutschen Windenergie- Instituts trägt die Windkraft im Südwesten mit 486 Megawatt installierter Leistung nur zu 0,9 Prozent zur Stromproduktion bei. In Mecklenburg-Vorpommern sind es mit mehr als 1,6 Gigawatt Leistung dagegen 46,1 Prozent. Die Zahlen zeigen gleichzeitig deutlich, dass in Baden-Württemberg ungleich mehr Strom verbraucht wird als in
Mecklenburg-Vorpommern.
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