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Am eigenen Image feilen

Berufsanfänger sollten sich schon vor dem ersten Arbeitstag darüber im Klaren sein, wie sie sich in ihrem neuen Unternehmen präsentieren wollen. „Wenn man eine Stelle bekommen hat, heißt das nämlich noch lange nicht, dass man sie auch über die Probezeit hinaus behält“, sagt die Karriereberaterin und Buchautorin Christina Tabernig. Fast jedes fünfte Arbeitsverhältnis ende während der Probezeit. „Deshalb sollte man über sein Image nachdenken und es selbst kreieren – sonst machen das andere für einen.“
Dazu gehöre, sich genau zu überlegen, was man am ersten Arbeitstag anzieht. „Anfangs sollte man besser ein bisschen konservativer gekleidet sein.“ Nach den ersten Tagen könne man sich dann langsam dem gängigen Kleidungsstil anpassen.
„Man sollte sich auch gut überlegen, was man von sich preisgeben möchte.“ Dazu gehören zum Beispiel persönliche Gedanken oder Hobbys. „Letztere eignen sich unter Umständen gut, um einen ersten Small Talk zu starten“, sagt Tabernig. Aus diesen Gründen sollten Bewerber schon beim Vorstellungsgespräch die Augen und Ohren offen halten: „Sind die Menschen, die im Unternehmen herumlaufen, lässig oder traditionell gekleidet? Wie unterhalten sie sich auf den Fluren? Wird geduzt oder gesiezt?“ All dies könne der Bewerber schon bei seinem ersten kurzen Abstecher ins Unternehmen aufschnappen. Vom Kontakt zu den zukünftigen Kollegen oder gar den Vorgesetzten vor dem ersten Arbeitstag rät Tabernig ab: „Wenn man schon einen künftigen Mitarbeiter kennt, oder sogar mit ihm befreundet ist, kann man sich von ihm natürlich Tipps holen, wie es im Unternehmen zugeht.“
Wenn man noch niemanden kenne, sollte man aber nicht in der Firma vorbeischneien und dort die Mitarbeiter von der Arbeit abhalten. Wird man aber schon vor dem ersten Arbeitstag eingeladen, sollte man hingehen. Das sei eine gute Gelegenheit, um erste Kontakte zu knüpfen. „So eine Einladung sollte aber vom Chef beziehungsweise Abteilungsleiter kommen“, sagt Tabernig.

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