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Traumjobs: Kapitän oder Lehrer?

Weißt du schon, was du später mal werden willst? Vielleicht Kapitän oder Ärztin, Lehrer oder Schauspielerin? Gar nicht so leicht, sich zu entscheiden. Die Schule kann dir dabei helfen, einen Beruf auszusuchen.
Erst mal muss man herausfinden, was man besonders gut kann und wobei man Spaß hat. Ihre Lieblingsfächer kennen die meisten. Aber es muss nicht immer Mathe oder Sport sein: „Ein Schüler kümmert sich vielleicht besonders gern um die Pflanzen im Klassenzimmer“, sagt Experte Michael Kirch. „Oder einer hilft, den Schulkiosk zu organisieren.“ Er findet es wichtig, dass Lehrer darauf achten, was ihre Schüler mögen – und sie das dann auch machen lassen. Manchmal würde daraus vielleicht später ein Beruf.
Dafür muss man aber erst mal wissen, welche Jobs es gibt. Was ihre Eltern arbeiten, wissen die meisten Schüler. So richtig gut lernt man einen Beruf aber auf jeden Fall bei einem Praktikum kennen. Das heißt, dass man ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen in eine Firma geht statt in die Schule.
Dort sieht ein Schüler, was die Menschen arbeiten, und er darf vielleicht auch selbst mit anpacken. „Wichtig ist, dass die Lehrer mit ihren Schülern darüber sprechen, was sie dort erleben“, findet eine Fachfrau. Im Unterricht können ältere Klassen üben, wie man sich bewirbt. Auf ein Praktikum muss man sich meist so ähnlich bewerben wie später für einen Ausbildungsplatz oder Job.
Wie gut Schulen ihre Schüler auf das Berufsleben vorbereiten, darum geht es auch bei dem Wettbewerb „Starke Schule“. Dieses Jahr hat eine Schule in München diesen Vergleich gewonnen.

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