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von Redaktion
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„An welchem Tisch wollt ihr zum Essen Platz nehmen?“, fragte ich meine Schüler. Sie hatten die Wahl zwischen einem nur mit einfachem Wegwerfgeschirr gedeckten, „nüchternen“ Tisch und einem liebevoll dekorierten, farbenfrohen Tisch mit Tischdecke, Servietten, Kerzen, Tischschmuck. Alle entschieden sich für den zweiten und konnten das auch begründen. Anschließend bekam dann jeder seinen kleinen Auftrag für die positive Umgestaltung des ersten Tisches, so dass dann alle einen Platz in guter Umgebung fanden und unser Essen schmeckte uns herrlich bei leiser Instrumentalmusik und Gesprächen.
Fängt da ästhetische Erziehung an? Ich denke ja. Kinder sollten erfahren, wie man mit kleinen Taten den Alltag verschönern kann. Schon im Kleinkindalter beginnt die Ausbildung von Gewohnheiten bezüglich eines gepflegten Äußeren, eines höflichen, zwischenmenschlichen Umgangs und der Gestaltung der Umwelt. Durch das freie Spiel sollen Kinder die Chance haben, sich auszuprobieren, sollen durch entsprechend vielfältige Angebote herausfinden: Was liegt mir? Was mag ich weniger?
Die Erwachsenen spielen hierbei als Begleiter und Vorbild eine wesentliche Rolle. Sie sollten den Kindern die Vielfalt der Möglichkeiten aufzeigen: auf Spaziergängen die Sehenswürdigkeiten der Stadt entdecken, Sportstätten aufsuchen, kindgerechte Ausstellungen, Theater- oder Konzertvorstellungen besuchen und das Ausprobieren künstlerischer Tätigkeiten und sportlicher Aktivitäten ermöglichen. So entwickeln sich besondere Interessen. Diese können zu Hobbys werden. Bei dem einen früher, bei anderen später.
Eltern können dabei beobachten und fördern. Wichtig ist, dass zum Beispiel Lena nicht tanzen gehen muss, nur weil Mutti es selbst früher gern gemacht hätte. In welchem Maße eine Freizeitbetätigung ausgeübt werden sollte, dafür gibt es kein Rezept. Auf jeden Fall wollen wir das Selbstbewusstsein des Kindes stärken sowie Anstrengungsbereitschaft und Durchhaltevermögen fördern. Aber es muss auch Zeit für Entspannungsphasen bleiben.
Bei allem Ausprobieren dürfen wir das Darüber-Reden nicht vernachlässigen. Sprache ist ein wichtiger Teil unserer Kultur, und sie hat es in der gegenwärtigen, rasanten Entwicklung von modernen Medien nicht leicht. Oft werden in Bildungseinrichtungen am Montagmorgen Fragen gestellt: „Was hast du am Wochenende erlebt? Wo warst du?“ Kinder können darauf häufig nur mit mangelhaftem Wortschatz antworten. Begrifflichkeiten fehlen, das Wiedergeben von Eindrücken und Gefühlen fällt schwer.
Hervorzuheben ist auch die bedeutende Rolle der Musik für unser Leben. Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass sie bereits Wirkung auf das ungeborene Leben im Mutterleib hat. Klassische Musik kann beruhigend wirken und Schüler beim Lernen unterstützen. Neben Radio, Fernseher, CD und Co. sollten Kinder auch die Chance haben, das Erlebnis Livemusik in seiner Vielfalt kennenzulernen. Gelegenheit gibt es dazu oft auf öffentlichen kulturellen Veranstaltungen. Aber bereits in der Familie könnte das Singen und Musizieren ein festes Ritual werden. Die Palette ist groß: Einschlaflied, Geburtstagsständchen, gemeinsames Weihnachtssingen, Gute-Laune-Songs während einer Autofahrt. Da muss auch nicht jeder Ton perfekt klingen!
Also gehen wir es an. Es gibt so vieles zu entdecken und auszuprobieren. Erleben wir es gemeinsam mit unseren Kindern!
In der kommenden Woche geht um das Thema „Wer ist der Chef im Ring? - Demokratie und Hierarchie in Familie, Schule, Verein“.
Polizisten: Teamarbeit im Großstadtrevier
Pferdewirt/in: Das Leben ist kein Ponyhof
Röntgenassistenten: Einfühlsam den Patienten gegenüber
Feuerwehrleute: Ein heißer Job für sportliche Typen
Straßenbauer: Im Kampf gegen die Schlaglöcher
Architekten: Wissen, Visionen und Bodenhaftung gefragt
Theologen: Von Priester bis Personaler gefragt
Ergotherapeuten: Sie wollen mehr als nur spielen
Tischler: Genau, kreativ und geschickt
Bankkaufleute: Wir lassen „den Rubel rollen“
Kfz-Mechatroniker: Rollende Computer reparieren
Metallbauer: Wir schmieden die ganz heißen Eisen
Zimmerer: Hör mal, wer da hämmert
Systemgastronom: Mehr als nur Burger braten
Keramiker: In der Industrie gefragt
Industriekaufleute: Ausbildung mit vielen Spezialisierungen
Bäcker: Ein Knochenjob für Nachtmenschen
Redenschreiber: Für den gelungenen Auftritt anderer
Augenoptiker: Modewissen und Handwerk
Maskenbildner: Sie machen nicht nur schön
Teamgeist treibt die Entwicklung voran
Ruhe finden bei „zeitlos“
Gut vorbereitet zum ersten Bankgespräch
„Ich wollte nie etwas anderes werden“
„Ich würde es immer wieder so machen“
Unternehmer schätzt Kundentreff im Internet
Zurück zu den Wurzeln
Mit Wanderschuhen auf eigenen Füßen
In der Kaffeeküche Kontakte knüpfen
Austausch unter Gleichgesinnten
Mehr als bunte Bilder
„Ohne Berater hätte es keine Gründung gegeben“
Die Erstberatung kann nur ein Grundstock sein
Untersuchung auf Kosten des Betriebes
Berufsbild erweitert
Bei Mobbing gleich zum Betriebsarzt
Zahl der Studienanfänger sinkt auf hohem Niveau
Statistik: Bei Gymnasiasten liegt Abitur in der Familie
Interesse fürs Kochen
Am besten mit Orange oder Gelb
Immer mehr zeitlich befristete Arbeitsverträge
Abwechslung beim Lernstoff erhöht Konzentration
In WGs auf schriftlichen Mietvertrag bestehen
Eltern dürfen Schulform selbst bestimmen
Kündigung nach Unfall
„Verordnete“ Kleidung
Grund muss konkret sein
Zeugnis muss real sein
Überstunden bezahlen
Im Weihnachtsurlaub darf das Diensthandy aus sein
Weihnachtsgeld beschäftigt die Rechtssprechung
Facebook: Zeitkiller im Job













