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Bei Mückenstichen: Streicheln, statt kratzen

Ran ans Blut! Mücken können zur Plage werden.  Foto: A. Lander
Ran ans Blut! Mücken können zur Plage werden. Foto: A. Lander

Sssssmmmm! Im Sommer kann man dieses Geräusch oft hören. Denn dann schwirren Mücken umher. Dieses Jahr könnten es in einigen Gegenden sogar mehr als sonst sein: Durch das Hochwasser gibt es viele große Pfützen auf den Feldern. Genau das, was Stechmücken brauchen, um sich zu vermehren.

Man kann aber ein bisschen dafür tun, um die kleinen Quälgeister abzuhalten. Der einfachste Tipp: Nicht dorthin gehen, wo es viele Mücken gibt. Schade nur, dass man im Sommer gern mal am See ist. „Lange Hosen und Hemden halten Mücken auch ab“, sagt die Expertin Ulla Sellerberg. Die Mücken können nämlich nicht so leicht durch Kleidung hindurchstechen. Auch Mücken-Schutzmittel können helfen. Wenn man doch gestochen worden ist, sollte man den Stich kühlen. „Das hilft am besten“, sagt ie Expertin. Zum Beispiel mit einem nassen Waschlappen oder einem Eiswürfel Wer das nicht eklig findet, kann auch ein bisschen Spucke drauftun.

Nur kratzen sollte man nicht. Auch wenn es schlimm juckt. Beim Kratzen kann Dreck in den Mückenstich kommen, wobei er sich entzündet kann. Und wenn man es einfach nicht ganz lassen kann? „Dann sollte man es mit Streicheln probieren“, sagt Ulla Sellerberg. Dann wird das Jucken wenigstens nicht noch schlimmer.

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