Februar 2, 2012
Drucken 
Vorsorge von Redaktion

Fette Sonnencreme beim Wintersport

München (dapd)  

Wintersportler schützen ihre Haut am besten mit einer fettreichen Sonnencreme vor Kälte und UV-Strahlung. Ein im Sommer verwendetes leichtes Sonnenschutzmittel auf Öl-in-Wasser-Basis oder Gel reicht beim Wintersport nicht unbedingt aus. Denn im Gebirge ist zum einen die Strahlung stärker. Zum anderen machen starker Wind und eisige Temperaturen den unbedeckten Körperpartien zu schaffen. Beim Eincremen dürfen die sogenannten Sonnenterrassen nicht vergessen werden – dazu gehören Nase, Wangenknochen, Lippen, Ohren und Hals.

Im Winter trocknen die Schleimhäute sehr schnell aus. „Gurgeln oder Nase spülen hilft gut gegen trockene Schleimhäute“, sagt HNO-Arzt Eike Krause, Leiter der Neurootologie der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Aber warnt er davor, pures Wasser zu verwenden, weil das die Schleimhäute noch mehr austrockne. „Salzhaltige Nasensprays sind immer besser, denn auch unser Körper besteht ja nicht nur aus reinem Wasser“, sagt Krause.

Werde die Nase nur mit Wasser gespült, verändere sich dadurch die Funktion der menschlichen Nasenschleimhaut und die Gefahr für Infekte steige. „Am besten ist es, isotone Lösungen zu verwenden, also Nasensprays oder Gurgelwasser, das den gleichen Salzgehalt hat, wie der menschliche Körper“, rät der Experte. Gut seien auch Nasensprays mit dem Wirkstoff Dexpanthenol oder auch Pantothenol.



 

Bookmark and Share
Zu den weiteren Ratgeberthemen