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Hin und her mit dem BER

Easyjet drängt auf einen zügigen Start des BER.  FOTO: Bernd Settnik
Easyjet drängt auf einen zügigen Start des BER. FOTO: Bernd Settnik

Schönefeld.Der Chef des Hauptstadtflughafens, Hartmut Mehdorn, und die Fluggesellschaft Easyjet treiben die Pläne für eine Teileröffnung des Neubaus voran. Wann die ersten Passagiere dort abgefertigt werden ist noch unklar. Dass ein Start im Oktober dieses Jahres im Gespräch sei, bestätigten beide Seiten nicht. Das hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.
„Easyjet kommentiert keine Spekulationen“, teilte Deutschlandchef Thomas Haagensen mit. Er betonte aber auch: „Wir haben gegenüber dem Flughafenmanagement stets eine schrittweise Eröffnung empfohlen und sind sehr daran interessiert, frühzeitig umzuziehen.“ Flughafensprecher Ralf Kunkel sagte: „Wir beschleunigen sämtliche Prozesse am Flughafen und loten die verschiedensten Möglichkeiten aus.“ Ziel sei eine zügige und sichere Inbetriebnahme.
Flughafenchef Hartmut Mehdorn hatte sich Anfang Mai festgelegt, den neuen Flughafen Schritt für Schritt in Betrieb zu nehmen. Eine der Überlegungen ist es, dass Passagiere zuerst in dem für Billigflieger vorgesehenen Nordflügel einchecken. Offen ist, wie lange es dauert, bis im Nordflügel der Check-In und die Gepäckaufgabe möglich sind. Bislang ist der Flughafen so konzipiert, dass die Passagiere in der zentralen Empfangshalle einchecken. Dort funktioniert aber die Brandschutzanlage nicht.

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