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Unter Alkoholeinfluss radeln kann teuer werden

Berlin.Fahren Urlauber im europäischen Ausland unter Alkoholeinfluss Fahrrad, kann dies teils saftige Strafen nach sich ziehen. In den meisten Urlaubsländern wie Italien, Frankreich und der Schweiz sind am Lenker 0,5 Promille Alkohol im Blut erlaubt. In Österreich liegt die Grenze bei 0,8 Promille. Bei höheren Konzentrationen drohen laut dem Allgemeine Deutschen Automobil-Club (ADAC) Bußgelder von mindestens 800 Euro. In Tschechien ist das Radeln nach dem ersten Bier oder Glas Wein verboten. Eine Missachtung der dortigen 0,0 Prozent-Grenze bestrafen die Behörden mit mindestens 390 Euro. In Deutschland gelten Radler erst ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille als „absolut fahruntauglich“. Bei niedrigeren Werten bedeuten keinen „Freifahrtschein für die Biker. Hier gilt: Radfahren ist verboten, wenn der Fahrer alkoholbedingt nicht mehr in der Lage ist, sicher zu fahren.

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