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Der beste Freund des Menschen kostet eine Menge

Krefeld.Ein eigener Hund – das ist der größte Herzenswunsch vieler Kinder. Und nicht nur für die Kleinen kann ein Vierbeiner Seelentröster, Beschützer und der allerbeste Freund sein. Wer sich einen Hund anschaffen möchte, sollte jedoch bedenken, dass er damit eine Beziehung fürs ganze Hundeleben eingeht. Dieses kann, je nach Rasse, bis zu 20 Jahre währen. Ein Hund braucht Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe und natürlich muss er auch Futter und einiges mehr haben. Was der Unterhalt eines Hundes ungefähr kostet, dazu beraten die Experten der Fachmarktkette Fressnapf.

Anschaffung: Je nach Rasse kostet ein Welpe beim Züchter 500 bis 2000 Euro, im Schnitt sind es rund 1000 Euro. Ein Welpe von einem seriösen Züchter hat eine Erstimpfung, ist entwurmt, zur Kennzeichnung gechippt oder tatöwiert und auf den Menschen geprägt. Seriöse Züchter findet man zum Beispiel auf der Website des Verbandes für das deutsche Hunde-wesen (www.vdh.de). Auch in den örtlichen Tierheimen warten viele Hunde auf ein neues Zuhause. Hier bezahlt man eine sogenannte Abgabe- oder Schutzgebühr, die je nach Tierheim und Hund variiert, durchschnittlich sind es zwischen 100 und 400 Euro. Die Tierheimtiere sind ebenfalls entwurmt, geimpft und gekennzeichnet, häufig auch schon kastriert. Tierheime in Ihrer Nähe lassen sich unter www.tierschutzbund.de finden.

Futter und Leckerlis: Das hängt von der Größe und den Bedürfnissen des Hundes ab. Auch die Qualität des Futters muss man berücksichtigen. Im Schnitt sind zwischen 30 und 80 Euro pro Monat für die Fütterung notwendig.

Zubehör und Pflege: Für die Grundausstattung, zu der Körbchen, Leine, Halsband, Näpfe und ähnliches gehören, muss man mit etwa 75 bis 200 Euro kalkulieren.

Hundesteuer: Sie schwankt von Kommune zu Kommune und ist zum Teil auch rasseab-hängig. Durchschnittlich verlangen Städte und Gemeinde rund 100 Euro pro Jahr.

Tierarzt: Im ersten Hundelebensjahr fallen für Impfungen und Entwurmung etwa 70 bis 100 Euro an. Danach kosten Impfungen und Entwurmungen etwa 60 Euro pro Jahr. Alle weiteren Kosten hängen von der Gesundheit des Vierbeiners ab. Man kann für seinen Hund auch eine Krankenversicherung abschließen, die allgemeine Kosten für Tierarzt und Opera-tionen übernimmt.

Haftpflicht: Eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung ist dringend zu empfehlen. In einigen Bundesländern ist sie sogar Pflicht. Die Kosten dafür schwanken von Versicherung zu Versicherung. Die günstigen liegen bei rund 50 Euro pro Jahr.

Hundeschule und Hundesitter: Hier sind die Preise sehr unterschiedlich. Am besten man vergleicht Angebote an seinem Wohnort.

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