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Ökostrom muss durch viel zu dünne Leitungen

Monteure arbeiten an einem gerade aufgestellten Metallmast einer 110-Kilovolt-Freileitung.  FOTO: Jens Büttner/dpa
Monteure arbeiten an einem gerade aufgestellten Metallmast einer 110-Kilovolt-Freileitung. FOTO: Jens Büttner/dpa

Schwerin/Hagenow.Der Energieversorger Wemag rüstet sein Leitungsnetz für die Energiewende. Zwischen Hornkaten und Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) modernisiert das Schweriner Unternehmen derzeit eine 19 Kilometer lange 110-Kilovolt-Freileitung. Dabei würden alte Masten durch stabilere ersetzt und leistungsfähigere Hochspannungs-Leitungen gezogen. Dadurch erhöhe sich die übertragbare Leistung. „Im Rahmen unserer Energiewendeprojekte ist dieser Leitungsabschnitt von zentraler Bedeutung“, betonte Projektleiter Harald Spieß.
Die Leitungen würden künftig außerdem höher hängen, um Gefährdungen von Landwirten auszuschließen. Die Arbeiten an dem Trassenabschnitt sollen bis Mitte Mai abgeschlossen sein und die erneuerten Leitungen dann umgehend in Betrieb genommen werden. Die Investitionskosten belaufen sich laut Wemag auf 9,5 Millionen Euro. Die gesamte 82 Kilometer lange Trasse verbindet die beiden 380/110-Kilovolt-Einspeisepunkte Schwerin und Perleberg.
Der Bau neuer Stromleitungen gilt als Knackpunkt bei der Energiewende. dpa

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