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Staudensilie statt Petersilie

Viele Hobbygärtner hatten in den letzen Jahren Probleme mit der An- und Weiterzucht von Petersilie. Oft gehen die Pflanzen nach kurzer Pflegezeit ein. Eine neue Gewürzpflanze soll nun Abhilfe schaffen: Die Staudensilie.
Ursprünglich kommt die Pflanze aus der Küstenregion Schottlands, wurde dort als „Schottisches Maggikraut“ bezeichnet und als Wildkraut anstelle von Liebstöckel verwendet. Einem Gewürzgärtner ist es jetzt aber gelungen, das leichte Petersilienaroma zu intensivieren, so dass eine Gewürzpflanze entstanden ist, die dauerhaft wie eine Staude über viele Jahre geerntet werden kann.
Die Staudensilie treibt von Mai bis Oktober kräftige Triebe und Blätter, die fast noch feiner als die gewöhnlicher Petersilie schmecken sollen. Manche Feinschmecker finden sogar einen Hauch von junger Karotte. Wenn im Juli und August die Pflanzen in weißen Dolden blühen, zieren sie nicht nur den Standort, sie bringen auch reichlich Samen.
Wer selbst Jungpflanzen heranziehen möchte, sollte den frisch geernteten Samen sofort an einem leicht schattigen Platz aussäen. Da es sich nicht um sogenannte F1-Hybriden handelt, ist die eigene Nachzucht möglich. Je nach Wetterbedingungen und Keimfähigkeit keimt der Samen nach 14 Tagen oder erst im folgenden Frühjahr. Auch die Gärtner haben diese Probleme mit der Anzucht. Deshalb werden diese Kräuter nur selten und nur in speziellen Gärtnereien angeboten.

www.staudensilie.de
 

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