Nordkurier.de

Tipp der Woche Jedem Gemüse sein Jahr

An dieser Stelle geben die Experten von „Natur im Garten“ Tipps für den Hobbygärtner. Manuela Salchow ist Gärtnerin mit Spezialisierung im Gemüsebau.

Schloen.Eine Fruchtfolge ist der jährliche Wechsel von Stark-, Mittel- und Schwachzehrern und einer Gründüngungspflanzung, also von Pflanzen, die einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf haben. Die Fruchtfolge wirkt dadurch der Bodenermüdung entgegen.
Unter den Gemüsepflanzen gibt es wahre Nährstofffresser, aber auch solche, die dem Boden sogar Nährstoffe zuführen können. Um den Boden nicht zu ermüden, werden in einem Beet im ersten Jahr Starkzehrer (Tomaten, Brokkoli, Zucchini, Kürbis) angebaut, im darauffolgenden Jahr die mittleren „Fresser“ (Zwiebeln, Salat, Radieschen, Spinat, Karotten) und im dritten Jahr die Schwachzehrer (Bohnen, Erbsen). Gönnen Sie dem Beet im vierten Jahr eine wohlverdiente Pause! Gründüngungspflanzen helfen dem Boden, sich zu erholen. Die Fruchtfolge sollte immer mit der Mischkultur kombiniert werden. Für weitere Ratschläge zu Pflanzennachbarschaften und Mischkulturgruppen innerhalb eines Beetes steht Ihnen das Team vom Gartentelefon gerne unter 039934 899646 zur Verfügung.
Ausführlicher Tipp unter:

www.nordkurier.de/garten
www.natur-im-garten-mv.de

Mehr zu diesen Themen
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
Jetzt die Nordkurier App für Smartphone und Tablet installieren.
×